| Steuerreform 2004 und BAV [message #94] |
Mo, 29 Dezember 2003 05:13 |
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Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
www.gwi.de/media.php/17218/31143/g-a031210.pdf
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
72667 Schlaitdorf WWW : http://www.bauder-ewald.de
Info Versicherungsmakler WWW : http://www.bauder-ewald.de/makler.htm
============================================================ ============
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #95 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 13:35 |
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Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> writes:
>... So nehmen die
>Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
>Hintertüre wieder weg.
Mein Vorschlag für das "Unwort des Jahres": Gegenfinanzierung :-(
Gruss, Holger
|
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #96 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 15:09 |
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Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> wrote:
> Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
> Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
> Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
> Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
> 2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>
> www.gwi.de/media.php/17218/31143/g-a031210.pdf
dazu paßt auch ein Artikel in der Financial Times Deutschland von heute:
http://www.ftd.de/pw/de/1072525171252.html
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
geos [at] epost.de +49 177 8811442
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #97 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 15:23 |
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wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies noch ein Grund mehr, der
für die PKV spricht...
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
geos [at] epost.de +49 177 8811442
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #98 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 23:07 |
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Georg Schwarz schrieb:
> wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies noch ein Grund mehr, der
> für die PKV spricht...
Gut gebrüllt Löwe - leider geht dies halt in den wenigsten Fällen in
denen eine BAV möglich ist. Thema Beitragsbemessungsgrenze.
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #99 ] |
Di, 30 Dezember 2003 20:06 |
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Ewald Bauder schrieb:
> Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004
Was ist denn BAV?
MFG
Matthias
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #100 ] |
Di, 30 Dezember 2003 21:29 |
|
Matthias Frank schrieb:
>
> Ewald Bauder schrieb:
>
>
>>Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004
>
>
> Was ist denn BAV?
Betriebliche Altersversorgung und Gehaltsumwandlung
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
72667 Schlaitdorf WWW : http://www.bauder-ewald.de
Info Versicherungsmakler WWW : http://www.bauder-ewald.de/makler.htm
============================================================ ============
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #101 ] |
Do, 01 Januar 2004 15:13 |
|
Ich möchte mal ne dumme Frage stellen:
Also ich habe im Jahre 2003 1000€ in eine Pensionskasse durch
Gehaltsumwandlung eingezahlt, dafür musste ich Logischerweise keine
Steuern und Sozialversicherung zahlen.
Wenn mir dann in ca. 40 Jahren eine betriebliche Rente von sagen wir
mal 30000€(als Einmalzahlung) zusteht, was für eine zusätzliche
Belastung hab ich durch die jetzige Steuerreform zu dem Zeitpunkt(in
40Jahren (wenn alles so bleibt wie es ist)) wenn ich mir die
betriebliche Rente als Einmalzahlung auszahlen lasse? Ich muss mehr in
die Pflegeversicherung einzahlen?
zu dem Beispiel von Financial Times:
Ich verstehe die Rechenmethode nicht irgendwie 30000/120 = 250€. Was
ist nun mit den 250€ Monatlich was muss ich dafür zusätzlich bezahlen.
Sorry für die Frage, aber irgendwie hab ich das nicht richtig
verstanden!
|
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #102 ] |
Do, 01 Januar 2004 16:01 |
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Christian Renken schrieb:
> Ich möchte mal ne dumme Frage stellen:
>
> Also ich habe im Jahre 2003 1000€ in eine Pensionskasse durch
> Gehaltsumwandlung eingezahlt, dafür musste ich Logischerweise keine
> Steuern und Sozialversicherung zahlen.
>
> Wenn mir dann in ca. 40 Jahren eine betriebliche Rente von sagen wir
> mal 30000€(als Einmalzahlung) zusteht, was für eine zusätzliche
> Belastung hab ich durch die jetzige Steuerreform zu dem Zeitpunkt(in
> 40Jahren (wenn alles so bleibt wie es ist)) wenn ich mir die
> betriebliche Rente als Einmalzahlung auszahlen lasse? Ich muss mehr in
> die Pflegeversicherung einzahlen?
>
> zu dem Beispiel von Financial Times:
> Ich verstehe die Rechenmethode nicht irgendwie 30000/120 = 250€. Was
> ist nun mit den 250€ Monatlich was muss ich dafür zusätzlich bezahlen.
>
>
> Sorry für die Frage, aber irgendwie hab ich das nicht richtig
> verstanden!
http://www.bauder-ewald.de/ siehe U-Kasse
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
72667 Schlaitdorf WWW : http://www.bauder-ewald.de
Info Versicherungsmakler WWW : http://www.bauder-ewald.de/makler.htm
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9260 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 13:35 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> writes:
>... So nehmen die
>Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
>Hintertüre wieder weg.
Mein Vorschlag für das "Unwort des Jahres": Gegenfinanzierung :-(
Gruss, Holger
|
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9262 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 14:58 |
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On Mon, 29 Dec 2003 05:13:32 +0100, Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de>
wrote:
>Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
>Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
>Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
>Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
>2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>
Wer? Die Bürger?
k.
--
Konrad Wilhelm <Konrad_Wilhelm [at] web.de>
Südstr. 3, D48329 Havixbeck
|
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9263 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 15:09 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> wrote:
> Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
> Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
> Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
> Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
> 2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>
> www.gwi.de/media.php/17218/31143/g-a031210.pdf
dazu paßt auch ein Artikel in der Financial Times Deutschland von heute:
http://www.ftd.de/pw/de/1072525171252.html
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
geos [at] epost.de +49 177 8811442
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|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9264 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 15:23 |
|
wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies noch ein Grund mehr, der
für die PKV spricht...
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
geos [at] epost.de +49 177 8811442
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9273 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 23:07 |
|
Georg Schwarz schrieb:
> wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies noch ein Grund mehr, der
> für die PKV spricht...
Gut gebrüllt Löwe - leider geht dies halt in den wenigsten Fällen in
denen eine BAV möglich ist. Thema Beitragsbemessungsgrenze.
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
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============================================================ ============
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9274 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 23:09 |
|
Konrad Wilhelm schrieb:
> On Mon, 29 Dec 2003 05:13:32 +0100, Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de>
> wrote:
>
>
>>Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
>>Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
>>Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
>>Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
>>2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>>
>
> Wer? Die Bürger?
Nein die Politiker. Entweder es sind alle Pfeifen hoch 4 die solche
Gesetze (Beamte und Politiker) oder wenn sie es nicht sind, und dann
genau wissen was sie so an Gesetze verabschieden, wäre es um so
schlimmer. Denn dann würden Sie bewußt den Bürger aus Kreuz legen.
Ich hatte erst heute bei einem Kunden ein Gespräch dessen Bekanntem. Da
ging's um die Steuerreform 2004, Entfernungspauschale einer- und
Steuerersparnis andererseits. Daimlerarbeiter und Entfernung ca. 28 km.
Vermutlich zahlt dieser dadurch letztendlich mehr Steuern.
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
72667 Schlaitdorf WWW : http://www.bauder-ewald.de
Info Versicherungsmakler WWW : http://www.bauder-ewald.de/makler.htm
============================================================ ============
|
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9284 ] |
Di, 30 Dezember 2003 11:24 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> schrieb:
>Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
>Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung.
ACK.
>So nehmen die Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis
>durch die Hintertüre wieder weg.
Daß der Staat an der Pleite entlangschrappt, ist nichts Neues. Ich
persönlich sehe die Steuerentlastung auch nicht so sehr, immerhin sind
die ersten zwei von hundert notwendigen Schritten zur Entflechtung
mannhaft angegangen worden.
>Wer weiß, welche toten Hunde in der Steuerreform
>2004 noch immer vergraben sind?
>Die lernen es halt nie.
Man hat die Leute über Jahrzehnte an Umverteilung gewöhnt, und jetzt
gilt das vielen als Besitzstand. Der Staat braucht ersichtlich Geld,
doch die Schuldenpolitik der vergangenen Jahrzehnte stößt nun, zu
Euro-Zeiten auf deutlich mehr internationale Kritik wie früher -- und
die läßt sich sehr viel weniger leicht unterbügeln. Der Staat macht
dieses Jahr so viel Schulden wie nie zuvor -- und für 2004 sieht es
nicht besser aus.
Was, meinst Du, "lernen 'die' halt nie"?
>www.gwi.de/media.php/17218/31143/g-a031210.pdf
Danke für den Link, in der Tat aufschlußreich.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9285 ] |
Di, 30 Dezember 2003 11:24 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> schrieb:
>>> Die lernen es halt nie.
>> Wer? Die Bürger?
>Nein, die Politiker. Entweder es sind alle Pfeifen hoch 4, die solche
>Gesetze (Beamte und Politiker) [verabschieden], oder, wenn sie es nicht sind, und dann
>genau wissen, was sie so an Gesetze verabschieden, wäre es um so
>schlimmer. Denn dann würden Sie bewußt den Bürger aus Kreuz legen.
Warum?
Es hieß doch, für eine Senkung der Steuersätze müßte an die Subventionen
herangegangen werden -- und just das hat man gemacht.
>Ich hatte erst heute bei einem Kunden ein Gespräch dessen Bekanntem.
???
>Da ging's um die Steuerreform 2004, Entfernungspauschale einer- und
>Steuerersparnis andererseits. Daimlerarbeiter und Entfernung ca. 28 km.
>Vermutlich zahlt dieser dadurch letztendlich mehr Steuern.
Meinst Du: Durch die Senkung der Entfernungspauschale und die Senkung
der Steuersätze zahlt derjenige letztlich mehr Steuern als 2003?
Ja, das wäre aber doch in Ordnung. Die Entfernungspauschale ist doch
eine Subvention (von der man übrigens nur ein kleines bißchen
weggeknabbert hat. Im Grunde hätte man sie stärker senken müssen, das
wird man in der Zukunft auch noch tun).
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9286 ] |
Di, 30 Dezember 2003 11:24 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> schrieb:
>Georg Schwarz schrieb:
>> wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies noch ein Grund mehr, der
>> für die PKV spricht...
>Gut gebrüllt Löwe - leider geht dies halt in den wenigsten Fällen in
>denen eine BAV möglich ist. Thema Beitragsbemessungsgrenze.
a). Mal sehen, wie lange das System "PKV" noch lebt.
b). Werden Beiträge zur Pflegeversicherung und zur GKV nun auch von
Kapitalabfindungen verschiedener Art fällig, beispielsweise dann, wenn
eine berufsständische Altersversorgung als Einmalsumme ausbezahlt wird.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9288 ] |
Di, 30 Dezember 2003 11:48 |
|
Martin Gerdes schrieb:
> Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> schrieb:
>
>
>>>>Die lernen es halt nie.
>
>
>>>Wer? Die Bürger?
>..
>
>
>>Da ging's um die Steuerreform 2004, Entfernungspauschale einer- und
>>Steuerersparnis andererseits. Daimlerarbeiter und Entfernung ca. 28 km.
>>Vermutlich zahlt dieser dadurch letztendlich mehr Steuern.
>
>
> Meinst Du: Durch die Senkung der Entfernungspauschale und die Senkung
> der Steuersätze zahlt derjenige letztlich mehr Steuern als 2003?
>
> Ja, das wäre aber doch in Ordnung. Die Entfernungspauschale ist doch
> eine Subvention (von der man übrigens nur ein kleines bißchen
> weggeknabbert hat. Im Grunde hätte man sie stärker senken müssen, das
> wird man in der Zukunft auch noch tun).
Habe vor kurzem irgendwo gelesen, wenn alle Subventionen weg wäre der
Steuersatz dann nur noch bei 7,5 % liegen würde.
Da könnte der Bürger doch endlich selbst was für seine Altersversorgung
tun :-)
Was denkst Du, dann könnte endlich die Steuererklärung auf einem
Bierdeckel gemacht werden und tausenden Steuerbeamte könnten dann eine
nützlicheren Arbeit überführt werden :-)
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
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|
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|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9292 ] |
Di, 30 Dezember 2003 14:17 |
|
geos [at] epost.de (Georg Schwarz) schrieb:
>> www.gwi.de/media.php/17218/31143/g-a031210.pdf
>dazu paßt auch ein Artikel in der Financial Times Deutschland von heute:
>http://www.ftd.de/pw/de/1072525171252.html
Es steht nicht zu befürchten, daß das Bundesverfassungsgericht
arbeitslos würde (Stichtwort: Doppelbesteuerung).
Aber nein: Unsere Jurisdiktion ist bekanntlich unendlich weise. Nicht um
DoppelBESTEUERUNG geht es ja -- die wäre freilich unzulässig --, sondern
um DoppelBEBEITRAGUNG. Und die ist bekanntlich nicht verboten.
Die Wucht der Steuerreform hat allen vor Augen geführt, daß es gut ist,
das Auslandsgeld ins Land zurückzuholen; das Auslandsgeld wird in
Strömen zurück ins Land fließen und einen Boom auslösen. 5 Milliarden
sind im Haushalt fest eingeplant. Ob die wohl zusammenkommen? Wollen wir
es mal glauben.
Zinsen sind ja nicht nur steuer-, sondern für Rentner auch
beitragspflichtig -- und das Flaggschiff der Altersvorsorge, die
Lebensversicherungen sollen 2005 ihr Hauptverkaufsargument verlieren,
nämlich die Steuerfreiheit der Erträge bei langlaufenden Verträgen.
Nur ein Spötter fragt sich, wer denn all die wunderschönen
Staatsschulden kaufen soll, die bisher die
Lebensversicherungsgesellschaften so willig aufgenommen haben wie ein
Schwamm das Wasser, wenn denen das Hauptgeschäft wegbricht?
Mal sehen, wie lange es wohl dauern wird, bis Zinsen auch für den
Normalbürger beitragspflichtig werden.
Und mal weiter sehen, ob die Politiker in Berlin irgendwann mal erkennen
werden, daß ihr größtes Kapital nicht etwa Geld ist, sondern Vertrauen
in die Kontinuität. Geld ist schnell vertrieben und ziemlich
mißtrauisch.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9294 ] |
Di, 30 Dezember 2003 16:32 |
|
On Mon, 29 Dec 2003 23:09:04 +0100, Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de>
wrote:
>>>2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>>>
>>
>> Wer? Die Bürger?
>
>Nein die Politiker.
[...]
>Denn dann würden Sie bewußt den Bürger aus Kreuz legen.
>
Davon gehe ich eigentlich ganz sicher aus. Welche Gründe sollte es
sonst geben, (nahezu) jegliche direktdemokratischen Entscheidungen zu
unterbinden? Schon der Passus "die politischen Parteien wirken bei der
politischen Willensbildung mit" ist nur sinnvoll, wenn man die feste
Absicht hat den Bürger aufs Kreuz zu legen. Solange politische
Willensbildung im Hinterstübchen von Gastwirtschaften von den im
Parteivorstand versammelten Geschäftsleuten betrieben wird kann man
doch nicht wirklich vermuten dass es um das Wohl der Bürger (=aller
Bürger) geht.
Usw. ...
k.
--
Konrad Wilhelm <Konrad_Wilhelm [at] web.de>
Südstr. 3, D48329 Havixbeck
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9295 ] |
Di, 30 Dezember 2003 16:32 |
|
On Tue, 30 Dec 2003 11:48:22 +0100, Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de>
wrote:
>
>Habe vor kurzem irgendwo gelesen, wenn alle Subventionen weg wäre der
>Steuersatz dann nur noch bei 7,5 % liegen würde.
>
Was bitte sind Subventionen?
Ist der Unterschied zwischen Einnahmen und Einkommen "Subventionen"?
Bisher wurde das meist als Betriebsausgaben angesehen.
Das statistische Bundesamt gibt in der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnung die Subventionen des Staates für 2002 mit ca 30 Mrd ¤
an.
k.
--
Konrad Wilhelm <Konrad_Wilhelm [at] web.de>
Südstr. 3, D48329 Havixbeck
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9310 ] |
Di, 30 Dezember 2003 19:36 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> schrieb:
>Habe vor kurzem irgendwo gelesen, wenn alle Subventionen weg wäre der
>Steuersatz dann nur noch bei 7,5 % liegen würde.
Warum läßt Du bei Deinen Sätzen eigentlich immer ein Wort?
Ich halte das für eine unsubstantiierte Stammtischparole.
>Was denkst Du, dann könnte endlich die Steuererklärung auf einem
>Bierdeckel gemacht werden und tausende Steuerbeamte könnten dann einer
>nützlicheren Arbeit zuführt werden :-)
Vereinfachungsbedarf besteht in unserem Steuersystem unbedingt, man
müßte allerdings die Krankheitskosten der Bedenkenträger dagegenrechnen,
die im Falle einer tatsächlichen Vereinfachung an echter oder
eingebildeter Gerechtigkeitsverkrümmung litten.
Und natürlich darf man nicht vergessen, daß die Kaste der auf
Profitmaximierung bedachten Steuerbevollmächtigten aller Arten einer
Vereinfachung des Steuersystems durchaus zurückhaltend gegenüberstünden.
Ein einfacheres Steuer- oder ganz allgemein Rechtssystem wäre für viele
Leute im Land eine Katastrophe (in mancherlei Hinsicht). Vielleicht ist
das je ein wesentlicher Grund dafür, daß die Verkrustungen im Land nicht
gelöst werden.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9312 ] |
Di, 30 Dezember 2003 20:06 |
|
Ewald Bauder schrieb:
> Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004
Was ist denn BAV?
MFG
Matthias
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9315 ] |
Di, 30 Dezember 2003 21:29 |
|
Matthias Frank schrieb:
>
> Ewald Bauder schrieb:
>
>
>>Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004
>
>
> Was ist denn BAV?
Betriebliche Altersversorgung und Gehaltsumwandlung
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
72667 Schlaitdorf WWW : http://www.bauder-ewald.de
Info Versicherungsmakler WWW : http://www.bauder-ewald.de/makler.htm
============================================================ ============
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|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9348 ] |
Mi, 31 Dezember 2003 18:15 |
|
Martin Gerdes schrieb:
> Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> schrieb:
>
> >Habe vor kurzem irgendwo gelesen, wenn alle Subventionen weg wäre der
> >Steuersatz dann nur noch bei 7,5 % liegen würde.
>
> Warum läßt Du bei Deinen Sätzen eigentlich immer ein Wort?
>
> Ich halte das für eine unsubstantiierte Stammtischparole.
Sozialhilfe und der Anteil des Staates an der Rente sind halt auch
Subventionen. Alles eine Frage der Definition.
MfG
Matthias
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9361 ] |
Do, 01 Januar 2004 13:22 |
|
Matthias Frank <frank [at] mach.fh-kl.de> schrieb:
>> >Habe vor kurzem irgendwo gelesen, wenn alle Subventionen weg wären, würde der
>> >Steuersatz nur noch bei 7,5 % liegen.
>> Ich halte das für eine unsubstantiierte Stammtischparole.
>Sozialhilfe und der Anteil des Staates an der Rente sind halt auch
>Subventionen. Alles eine Frage der Definition.
Ja, meinetwegen. Sag aber am Stammtisch besser nicht, daß Du dieselben
streichen willst, auch Agrarbeihilfen nicht, wenn Du bierunbenetzt nach
Hause kommen willst.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9363 ] |
Do, 01 Januar 2004 15:13 |
|
Ich möchte mal ne dumme Frage stellen:
Also ich habe im Jahre 2003 1000€ in eine Pensionskasse durch
Gehaltsumwandlung eingezahlt, dafür musste ich Logischerweise keine
Steuern und Sozialversicherung zahlen.
Wenn mir dann in ca. 40 Jahren eine betriebliche Rente von sagen wir
mal 30000€(als Einmalzahlung) zusteht, was für eine zusätzliche
Belastung hab ich durch die jetzige Steuerreform zu dem Zeitpunkt(in
40Jahren (wenn alles so bleibt wie es ist)) wenn ich mir die
betriebliche Rente als Einmalzahlung auszahlen lasse? Ich muss mehr in
die Pflegeversicherung einzahlen?
zu dem Beispiel von Financial Times:
Ich verstehe die Rechenmethode nicht irgendwie 30000/120 = 250€. Was
ist nun mit den 250€ Monatlich was muss ich dafür zusätzlich bezahlen.
Sorry für die Frage, aber irgendwie hab ich das nicht richtig
verstanden!
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9366 ] |
Do, 01 Januar 2004 16:01 |
|
Christian Renken schrieb:
> Ich möchte mal ne dumme Frage stellen:
>
> Also ich habe im Jahre 2003 1000€ in eine Pensionskasse durch
> Gehaltsumwandlung eingezahlt, dafür musste ich Logischerweise keine
> Steuern und Sozialversicherung zahlen.
>
> Wenn mir dann in ca. 40 Jahren eine betriebliche Rente von sagen wir
> mal 30000€(als Einmalzahlung) zusteht, was für eine zusätzliche
> Belastung hab ich durch die jetzige Steuerreform zu dem Zeitpunkt(in
> 40Jahren (wenn alles so bleibt wie es ist)) wenn ich mir die
> betriebliche Rente als Einmalzahlung auszahlen lasse? Ich muss mehr in
> die Pflegeversicherung einzahlen?
>
> zu dem Beispiel von Financial Times:
> Ich verstehe die Rechenmethode nicht irgendwie 30000/120 = 250€. Was
> ist nun mit den 250€ Monatlich was muss ich dafür zusätzlich bezahlen.
>
>
> Sorry für die Frage, aber irgendwie hab ich das nicht richtig
> verstanden!
http://www.bauder-ewald.de/ siehe U-Kasse
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
72667 Schlaitdorf WWW : http://www.bauder-ewald.de
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9385 ] |
Do, 01 Januar 2004 23:12 |
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forrestgumpde [at] yahoo.de (Christian Renken) schrieb:
^^^^^^^^^^^
Hoffentlich nicht.
>Also ich habe im Jahre 2003 1000¤ in eine Pensionskasse durch
>Gehaltsumwandlung eingezahlt, dafür musste ich logischerweise keine
>Steuern und Sozialversicherung zahlen.
Das ist keineswegs "logischerweise". Jahrzehntelang wurden
Rentenbeiträge zum Großteil aus versteuertem Geld bezahlt, erst in den
letzten Jahren beginnt man hier ganz langsam umzusteuern.
>Wenn mir dann in ca. 40 Jahren eine betriebliche Rente von sagen wir
>mal 30000¤ (als Einmalzahlung) zusteht, was für eine zusätzliche
>Belastung hab ich durch die jetzige Steuerreform zu dem Zeitpunkt(in
>40 Jahren (wenn alles so bleibt wie es ist)) wenn ich mir die
>betriebliche Rente als Einmalzahlung auszahlen lasse? Ich muss mehr in
>die Pflegeversicherung einzahlen?
Ich glaube nicht, daß irgendjemand hierauf eine seriöse Antwort geben
kann, und ich glaube auch nicht, daß man realistisch davon ausgehen
kann, daß 40 Jahre lang "alles so bleibt, wie es ist". Ich möchte mir
diesbezüglich noch nicht einmal eine Voraussage auf Sicht von drei
Jahren erlauben.
>zu dem Beispiel von Financial Times:
>Ich verstehe die Rechenmethode nicht irgendwie 30000/120 = 250¤. Was
>ist nun mit den 250¤ monatlich. Was muss ich dafür zusätzlich bezahlen.
Angenommen, Du bist gesetzlich krankenversichert, dann bist Du auch
Mitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Es war bisher schon so, daß aus Betriebsrenten aller Art (und Deine
Pensionskasse zählt rechtlich in diese Kategorie) Krankenversicherungs-
und Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt werden mußte, sofern diese in
monatlichen Raten ausgezahlt wurde. Bisher war hierfür der jeweils halbe
Beitragssatz fällig, also quasi der "Arbeitnehmeranteil".
Zum Jahreswechsel hat es zwei Änderungen gegeben:
1. ist nun der volle und nicht der halbe Beitragssatz fällig; statt etwa
8% sind nun also etwa 16% an Krankenkasse und Pflegeversicherung
abzuführen.
2. sind Beiträge nun nicht nur mehr nur für Monatsrenten abzuführen
(Monat für Monat), sondern auch für Kapitalabfindungen.
Angenommen, Du bekommst in ferner Zukunft Deine 30.000 Kapitalabfindung,
so gehen aber nicht gleich 16% an die Krankenversicherung, sondern man
verteilt die Kapitalabfindung rechnerisch auf 10 Jahre (also 120
Monate). Man rechnet also Deinem sonstigen beitragspflichtigen
Monatseinkommen (aus welcher Quelle auch immer) 30.000 / 120 = 250
Fragezeichen dazu.
>Sorry für die Frage, aber irgendwie hab ich das nicht richtig
>verstanden!
Hoffentlich ist es jetzt klar, wenn nicht, frag nochmal, bitte.
--
Martin Gerdes
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9388 ] |
Fr, 02 Januar 2004 10:26 |
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Hallo Martin,
habe mal zwei FRAGEN :
Was ist eine Direktversicherung ?
Wo liegt der Unterschied zu einer Depotversicherung ?
Beides in Bezug auf Rentenvers..
Habe selber in eine solche Versicherung ( Depotversicherung ) abgeschlossen.
Betrifft mich das mit der Doppelbebeitragung ?
Danke für?s lesen
Ciao Micha
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9389 ] |
Fr, 02 Januar 2004 11:03 |
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M.Kolmsee schrieb:
> Hallo Martin,
>
> habe mal zwei FRAGEN :
> Was ist eine Direktversicherung ?
Die Bezahlung erfolgt bei einer Direktversicherung durch den
Arbeitgeber, welcher auch Versicherungsnehmer ist. Bei einer
Gahaltsumwandlung ist auch der AG Versicherungsnehmer, aber der Beitrag
wird bei der versicherten Person vom Gehalt abgezogen.
> Wo liegt der Unterschied zu einer Depotversicherung ?
Bei einer Depotversicherung wird ein Einmalbeitrag in einem Depot
angelegt und auch verzinst. Aus dem Depot werden die Beiträge zur LV
entnommen.
Da schließt Du Versicherungen ab und weiß nicht einmal was Du
abschließt:-( das verstehe wer will...
> Beides in Bezug auf Rentenvers..
Was soll da in Bezug sein?
> Habe selber in eine solche Versicherung ( Depotversicherung ) abgeschlossen.
> Betrifft mich das mit der Doppelbebeitragung ?
Was ist eine Doppelbeitragung? Du hast gerade ein neues Wort erfunden...
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9390 ] |
Fr, 02 Januar 2004 11:40 |
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Hallo Ewald,
> > Was ist eine Direktversicherung ?
>
> Die Bezahlung erfolgt bei einer Direktversicherung durch den
> Arbeitgeber, welcher auch Versicherungsnehmer ist. Bei einer
> Gahaltsumwandlung ist auch der AG Versicherungsnehmer, aber der Beitrag
> wird bei der versicherten Person vom Gehalt abgezogen.
Ok habe ich verstanden und auch was im Netz gefunden.
> > Wo liegt der Unterschied zu einer Depotversicherung ?
>
> Bei einer Depotversicherung wird ein Einmalbeitrag in einem Depot
> angelegt und auch verzinst. Aus dem Depot werden die Beiträge zur LV
> entnommen.
Also bei mir ist es eine Rentenvers. bzw Leibrentenvers. mit KapitalWR und
Beitragsrückgew.
Wenn ich das richtig verstanden habe brauche ich am Laufzeitende auch keine
KV- und PV-Beiträge zahlen.
> Da schließt Du Versicherungen ab und weiß nicht einmal was Du
> abschließt:-( das verstehe wer will...
Sollte eine ganz "normale" Rentenvers. sein, war jetzt aber doch sehr
verwirrt.
In der Tagespresse kam das aber nicht so -glasklar- rüber.
Danke für die Aufklärung
Micha
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9391 ] |
Fr, 02 Januar 2004 11:53 |
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M.Kolmsee schrieb:
> Hallo Ewald,
>
>
>>>Was ist eine Direktversicherung ?
>>
>>Die Bezahlung erfolgt bei einer Direktversicherung durch den
>>Arbeitgeber, welcher auch Versicherungsnehmer ist. Bei einer
>>Gahaltsumwandlung ist auch der AG Versicherungsnehmer, aber der Beitrag
>>wird bei der versicherten Person vom Gehalt abgezogen.
>
>
> Ok habe ich verstanden und auch was im Netz gefunden.
>
>
>>>Wo liegt der Unterschied zu einer Depotversicherung ?
>>
>>Bei einer Depotversicherung wird ein Einmalbeitrag in einem Depot
>>angelegt und auch verzinst. Aus dem Depot werden die Beiträge zur LV
>>entnommen.
>
> Also bei mir ist es eine Rentenvers. bzw Leibrentenvers. mit KapitalWR und
> Beitragsrückgew.
Du solltest jedoch bei eine Rentenversicherung beachten, dass Deine Frau
im Falle Deines Ablebens und Ablauf der Rentengarantiezeit leer ausgeht,
wenn nicht durch Beitragszuschlag auch für Deine Frau 60 % Deiner Rente
vereinbart worden ist.
> Wenn ich das richtig verstanden habe brauche ich am Laufzeitende auch keine
> KV- und PV-Beiträge zahlen.
Freue Dich nicht zu früh, ab 2005 ist voraussichtlich jeder dran :-(
--
Ewald Bauder Tel : 07127 9267-0
Versicherungsmakler Fax : 07127 9267-55
Friedrichstr. 8 Mail: mailto:EBauder [at] t-online.de
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9414 ] |
Sa, 03 Januar 2004 00:55 |
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"Martin Gerdes" <martin.gerdes [at] gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hlu2vvcr6gl77n0p7rflfnjo0je23sjqi1 [at] 4ax.com...
> [...] und das Flaggschiff der Altersvorsorge, die
> Lebensversicherungen sollen 2005 ihr Hauptverkaufsargument
verlieren,
> nämlich die Steuerfreiheit der Erträge bei langlaufenden Verträgen.
Lustig, dass das zeitlich mit den neuen EU-Richtlinien für
Finanzdienstleister zusammenfällt. Für die ab dann benötigten privaten
Krankenzusatzversicherungen für Zahnersatu und (ab 2006)
Krankentagegeldversicherungen kommen AWD, Allianz & Konsorten mit
kleinerer Vertriebsmannschaft aus.
> Nur ein Spötter fragt sich, wer denn all die wunderschönen
> Staatsschulden kaufen soll, die bisher die
> Lebensversicherungsgesellschaften so willig aufgenommen haben wie
ein
> Schwamm das Wasser, wenn denen das Hauptgeschäft wegbricht?
Das wurde mit Sicherheit bereits besprochen. Oder sollte Hans
vielleicht etwas übersehen haben?
> Mal sehen, wie lange es wohl dauern wird, bis Zinsen auch für den
> Normalbürger beitragspflichtig werden.
Sobald ein Gericht festgestellt hat, dass Zinseinkünften von Menschen
über 65 Jahren nicht anders behandelt werden dürfen, als wie von
jüngeren.
> Und mal weiter sehen, ob die Politiker in Berlin irgendwann mal
erkennen
> werden, daß ihr größtes Kapital nicht etwa Geld ist, sondern
Vertrauen
> in die Kontinuität.
DAS glaubst Du doch nicht wirklich, oder? Aus Sicht eines Politikers,
meine ich.
> Geld ist schnell vertrieben und ziemlich mißtrauisch.
Solange unsere Politiker die Entscheidungen der Unternehmenslenker
umsetzen müssen, dürften diese nicht am Hungertuch nagen. Immerhin
finanzieren wird durch die Kürzung der Werbekostenpauschale die
Erhöhung der Aufwandspauschaler der Politiker. Diese entspricht "in
etwa" der Werbungskostenpauschale.
Klaus
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #9415 ] |
Sa, 03 Januar 2004 01:01 |
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"Martin Gerdes" <martin.gerdes [at] gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:nak2vvo2hulo91pp2bmvkhvb5mfqksl7n3 [at] 4ax.com...
> Man hat die Leute über Jahrzehnte an Umverteilung gewöhnt, und jetzt
> gilt das vielen als Besitzstand. Der Staat braucht ersichtlich Geld,
> doch die Schuldenpolitik der vergangenen Jahrzehnte stößt nun, zu
> Euro-Zeiten auf deutlich mehr internationale Kritik wie früher --
und
> die läßt sich sehr viel weniger leicht unterbügeln. Der Staat macht
> dieses Jahr so viel Schulden wie nie zuvor -- und für 2004 sieht es
> nicht besser aus.
Einem Fernsehbeitrag in ARD oder ZDF vor einigen Monaten zufolge, ist
die Ursache für das expontentielle Ansteigen der Staatsschulden in den
vergangenen 2 Jahrzehnten das nicht Tilgen von Altschulden. Sobald ein
Kredit fällig wurde, nahm der gerade amtierende Finanzminister neue
Schulden auf, um die Altlast zu tilgen.
Der sichere Weg in die Insolvenz für jedes Unternehmen, jeden
Privatmenschen und jeden Staat. Sofern uns der Irak in 30 Jahren nicht
einen Schuldenerlass anbietet... .
Hochrechnungen gehen von der totalen Zahlungsunfähigkeit spätestens
2015 oder so aus. Bei anhaltend schwachem Wirtschaftswachstum auch
früher.
Klaus
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|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #96281 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 13:35 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> writes:
>... So nehmen die
>Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
>Hintertüre wieder weg.
Mein Vorschlag für das "Unwort des Jahres": Gegenfinanzierung :-(
Gruss, Holger
|
|
|
| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #96283 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 14:58 |
|
On Mon, 29 Dec 2003 05:13:32 +0100, Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de>
wrote:
>Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
>Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
>Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
>Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
>2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>
Wer? Die Bürger?
k.
--
Konrad Wilhelm <Konrad_Wilhelm [at] web.de>
Südstr. 3, D48329 Havixbeck
|
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #96284 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 15:09 |
|
Ewald Bauder <EBauder [at] t-online.de> wrote:
> Ein sehr interessanter Artikel zur Auszahlung BAV ab 2004 und deren
> Beitragspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen die
> Politiker den Bürgern die hochgepriesene Steuerersparnis durch die
> Hintertüre wieder weg. Wer weis welche toten Hunde in der Steuerreform
> 2004 noch immer vergraben sind ? Die lernen es halt nie.
>
> www.gwi.de/media.php/17218/31143/g-a031210.pdf
dazu paßt auch ein Artikel in der Financial Times Deutschland von heute:
http://www.ftd.de/pw/de/1072525171252.html
--
Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
geos [at] epost.de +49 177 8811442
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| Re: Steuerreform 2004 und BAV [message #96285 ] |
Mo, 29 Dezember 2003 15:23 |
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wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies noch ein Grund mehr, der
für die PKV spricht...
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Georg Schwarz http://home.pages.de/~schwarz/
geos [at] epost.de +49 177 8811442
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