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Finances / Finanzen » de.etc.finanz.boerse.misc » Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis
| Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [message #173536] |
Sa, 15 November 2003 19:25 |
|
Melbourne,Australia, 400 Collins Street
Kriminalpolizei Mainz
Weissliliengasse 12
GER-55129 Mainz
Telefax: 49-6131-654117 den 16.11.2003
Mit der Bitte um sofortige Vorlage
Antrag auf (möglichst sofortigen) Polizeischutz
Für den Neonazi Jens Knigge, Mainz, Auf dem Stielchen 79
Sehr geehrte Herren!
Dieses Fax bekommen Sie aus HongKong-Macao,China und aus dringendem Anlass muss
ich darum bitten, dem obigen Neonazi Jens Knigge Polizeischutz zu seiner
eigenen Sicherheit zu gewähren.
Zur Begründung:
Ohne dass ich auf die umfangreichen Vorkomnisse eingehen möchte - dies müsste
später geschehen - besteht Gefahr, dass der Neonazi Jens Knigge von politischen
Gruppen bzw. ausländischen Personen körperlich erheblich geschädigt werden
könnte.
Der Neonazi Jens Knigge betreibt im Internet eine ungeheuerliche Aktion von
Volksverhetzungen, Rassenhassparolen usw. und hat jetzt sogar auf seiner
Internetsite
www.JensKnigge.de von ihm gefälschte Schriftstücke einer Münchner
Staatsanwaltschaft veröffentlicht.
Bereits in vergangener Zeit sind immer wieder hier bei mir Mitteilungen von
Gruppen eingegangen, die bekunden, diesen obigen Neonazi Jens Knigge sowie
seine anderen Bandenmitglieder körperlich zu schädigen.
Einenteils steht dahinter eine russische Organisation in Moscow, Russia, die
auch dort einen sehr schlechten Ruf hat, andererseits sind es sogar Neonazis,
denen die Volksverhetzungen nicht passen, die der obige Neonazi Jens Knigge
zusammen mit anderen verbreitet.
In der Vergangenheit, und insbesondere in diesem Jahr, ist es bereits zu
Tötungsdelikten gekommen, letztmalig in Mecklenburg-Vorpommern an dem Neonazi
Marco M.
(bitte erkundigen Sie sich beim Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern).
Bei den eigenen Neonazis handelt es sich um eine britishe Originisation, die
nicht nur von ScotlandYard, sondern auch von der deutschen Kriminalpolizei für
verschiedene, noch nicht aufgeklärte Tötungsdelikte verantwortlich gemacht bzw.
verdächtigt wird.
Dieser Personenkreis, Briten, haben mir selbst persönlich in London erklärt,
dass sie mit den Attacken dieser Hinterhof-Neonazis wie der Obige Jens Knigge
und anderen, nicht einverstanden sind und diese Personen notfalls zur
Rechenschaft ziehen werden.
Der Grund, weshalb sich eine russische Origansiation hier eingemischt hat,
liegt einzig und allein darin, als dass ein (angebliches) Mitglied dieser
Organisation von der deutschen Polizei ermordet aufgefunden wurde und Neonazis
aus genau dieser Gruppe der Tat verdächtigt sind.
Der Grund der Eilbedürftigkeit liegt nun darin, als dass der obige Neonazi Jens
Knigge in den letzten Tagen eine enorme Flut von Volksverhetzungen und
Fälschungen ins Internet gesetzt hat und hier nunmehr auf meinem Server mehrere
Mitteilungen aus Moscow sowie auch aus dem braunen Kreis eingegangen sind.
Ich füge Ihnen als Anlage diese Mitteilungen bei. Diese Mitteilungen sagen nun
alles.
Darin wird bereits von beiden Seiten davon gesprochen, zu handeln. Und was das
bedeuten könnte, dürfte bekannt sein.
Auch in meinem eigenen Interesse beantrage ich deshalb Polizeischutz für den
Neonazi Jens Knigge, denn ich möchte nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
wenn es tatsächlich in den nächsten Tagen zu einem schweren Körperverletzung,
ja zu einem Tötungsdelikt an dem Neonazi Knigge kommt, und es hiesse, ich hätte
ja womöglich jemanden geschickt.
Wie Sie aus den Mitteilungen ersehen, besteht hier deutliche Gefahr und
insbesondere diese russische Organisation ist nicht zu unterschätzen, da man
dort den Tod des eigenen Mitgliedes rächen will und es sich teils um
Tchetchenen handelt, bei denen sogar noch das alternde Gesetz der Blutrache
gibt.
Hier besteht auch deutliche Gefahr - denn nur zur Rache des getöteten
Mitgliedes, nicht weil es sich bei diesem Neonazi um einen braunen Irren
handelt - will man angeblich jemanden mit der täglichen Maschine nach Frankfurt
schicken.
Ich möchte nochmals sagen, dass dieser Antrag auch in meinem eigenen Interesse
gestellt wird, weil anschliessend der Verdacht entstehen könnte, ich hätte da
jemanden geschickt.
Tatsächlich will eine russische Organisation (nur wegen der Ermorderung ihres
eigenen Mitgliedes), diese Neonazis wie Jens Knigge, Wolfgang Kynast, Dieter
Winkler usw. zur Strecke bringen.
Dazu noch ein Hinweis: Der Neonazi Dieter Winjkler ist voriges Jahr in Köln in
Haft geraten. Aufgrund der Fürsorgepflicht der Behörden musste der Neonazi
Dieter Winkler wieder aus dem Gefängnis genommen werden, da zwei im gleichen
Gefängnis russische Inhaftierte im Verdacht standen, aus Moscow einen Auftrag
erhalten zu haben.
Und ich möchte hinsichtlich des Antrages auf Polizeischutz für den Neonazi Jens
Knigge nochmals auf die Texte und Ankündigungen der beigefügten eMails
hinweisen.
Diese sind sehr sehr ernst zu nehmen.
Hochachtungsvoll
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173537 ] |
Sa, 15 November 2003 19:32 |
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"SelMcKenzie Inc" <selmckenzieinc [at] aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:20031115132546.20421.00000248 [at] mb-m04.aol.com...
<Schwachfug gelöscht>
Jetzt wird´s aber langsam seltsam. Was soll ich denn davon halten? Krieg ich
jetzt Besuch zum Kaffee? Die lachen sich doch höchstens kaputt!
Jens Knigge
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| Re: Selzer wird immer gefährlicher [message #173538 ] |
Sa, 15 November 2003 20:40 |
|
"Jens Knigge" <jens.knigge [at] gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3fb671b9_2 [at] news.arcor-ip.de...
>
>
> Jetzt wird´s aber langsam seltsam. Was soll ich denn davon halten? Krieg
ich
> jetzt Besuch zum Kaffee? Die lachen sich doch höchstens kaputt!
>
> Jens Knigge
>
Allmählich wird es Zeit, die Staatsanwaltschaft davon zu überzeugen, daß ein
öffentliches Interesse daran besteht, Herrn Selzer's Aktivitäten zu
unterbinden.
Durch die namentliche Nennung von Personen im Zusammenhang mit kriminellen
Aktivitäten wird deren Ruf und Ansehen geschädigt und es kann ihnen massiver
wirtschaftlicher Schaden entstehen.
Die Verleumdungen von Herrn Selzer sind auf unabsehbare Zeit im Internet
veröffentlicht. Die von ihm verleumdeten Person haben keine Möglichkeit,
sich wirkungsvoll gegen diese Veröffentlichungen zu wehren.
Herrn Selzer's falsche Anschuldigungen führen immer wieder zu unnötigen
Ermittlungsarbeiten bei Behörden. Herr Selzer ist sehr geschickt darin,
immer wieder neue Wege zu erkunden, wie er die von ihm beschuldigten
Personen schädigen kann.
Herr Selzer ist eine Gefahr für die Teilnehmer dieses Forums. Er darf hier
ungehindert Straftaten begehen, die für unbescholtene Bürger unabsehbare
Folgen haben können.
Inzwischen stellt Herr Selzer seine Opfer in einen Zusammenhang mit
Tötungsdelikten. Besonders gefährlich für die Betroffenen ist Herrn Selzers
Fähigkeit, die von ihm erfundenen Sachverhalte in "Juristendeutsch" zu
formulieren, das er aus seinen bisherigen Gerichtsunterlagen übernimmt.
Nicht jeder kann sich im Internet so folgenlos diffamieren lassen wie eine
Münchner Staatsanwältin.
Yours helplessly Alfred
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| Re: Selzer wird immer gefährlicher [message #173542 ] |
Sa, 15 November 2003 21:30 |
|
"Alfred Neumann" <AlfredNeumann [at] wolke7.net> writes:
> Durch die namentliche Nennung von Personen im Zusammenhang mit
> kriminellen Aktivitäten wird deren Ruf und Ansehen geschädigt und es
> kann ihnen massiver wirtschaftlicher Schaden entstehen.
Allein - wie die Beispiele vor 4 Jahren zeigen - die Anzeigen,
Beschlagnahmungen, Gerichtstermine, Polizeivorladungen,
Rechtsanwaltstermine, Schriftverkehr... usw. kosten richtig viel Zeit
und Energie. Selbst wenn man am Ende freigesprochen wird, so hat man
eine Menge Ärger. Und von Selzer selbst ist, weil mittellos, kein
Schadenersatz zu kriegen.
Ich hoffe, das ist mittlerweile auch denen klar geworden, die Selzer
bislang nur als spassigen Kasper gesehen haben.
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173549 ] |
Sa, 15 November 2003 23:44 |
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Am/On Sat, 15 Nov 2003 19:32:41 +0100, "Jens Knigge"
<jens.knigge [at] gmx.de> schrieb/wrote:
>
> "SelMcKenzie Inc" <selmckenzieinc [at] aol.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:20031115132546.20421.00000248 [at] mb-m04.aol.com...
>
> <Schwachfug gelöscht>
>
> Jetzt wird´s aber langsam seltsam. Was soll ich denn davon halten? Krieg ich
> jetzt Besuch zum Kaffee? Die lachen sich doch höchstens kaputt!
>
Du solltest Strafanzeige wegen Beleidung und Übler Nachrede erstatten.
Sollte die StA kein Öffentliches Interesse sehen, beschreite den
Privatklageweg, damit die Verantwortlichkeit des Straftäters von
Gerichts wegen festgestellt wird.
Wenn ich das richtig sehe, ist das bisher *nicht* geschehen.
--
Jürgen Schlüter
Westphalia, Germany
PGP: 0x5658AE4C
ICQ: 6274154
|
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|
| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173552 ] |
So, 16 November 2003 00:38 |
|
"Jürgen S." <schlueter [at] mail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:ctadrvg2rf537lusjdrv78ilqfsbqoff4m [at] 4ax.com...
> Du solltest Strafanzeige wegen Beleidung und Übler Nachrede erstatten.
> Sollte die StA kein Öffentliches Interesse sehen, beschreite den
> Privatklageweg, damit die Verantwortlichkeit des Straftäters von
> Gerichts wegen festgestellt wird.
> Wenn ich das richtig sehe, ist das bisher *nicht* geschehen.
Doch, die Anzeige habe ich gerade fertig getippt.
> Jürgen Schlüter
> Westphalia, Germany
> PGP: 0x5658AE4C
> ICQ: 6274154
Gruss
Jens
|
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|
| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173557 ] |
So, 16 November 2003 00:06 |
|
Hallo Jürgen,
>damit die Verantwortlichkeit des Straftäters von
>Gerichts wegen festgestellt wird.
und was hat er davon?
Wenn man gegen jemand eine Privatklage anstrengt, bei dem biskang die
die Verfahren wegen vermuteter Schuldunfähigkeit durch die Staatsanwalt-
schaft eingestellt wurden, ist der Kläger nach diesem Strafverfahren auf
dem Privatklageweg sein Geld los und der Beklagte hat (voraussichtlich)
einen Freispruch wegen erwiesener Schuldunfähigkeit.
Klaus
--
Meine Absender-Adresse ist gültig, allerdings werden emails an diese
Adresse gnadenlos und ohne Benachrichtigung gelöscht.
Wer mir also schreiben will, ersetze den local part der Adresse durch
was anderes.
|
|
|
| Re: Selzer wird immer gefährlicher [message #173558 ] |
So, 16 November 2003 00:07 |
|
Hallo Thomas,
>... Und von Selzer selbst ist, weil mittellos, kein Schadenersatz zu
>kriegen.
und wie finanziert er dann seine Privatklagen?
Klaus
--
Meine Absender-Adresse ist gültig, allerdings werden emails an diese
Adresse gnadenlos und ohne Benachrichtigung gelöscht.
Wer mir also schreiben will, ersetze den local part der Adresse durch
was anderes.
|
|
|
| Re: Selzer wird immer gefährlicher [message #173561 ] |
So, 16 November 2003 10:25 |
|
Alfred Neumann schrieb:
> Tötungsdelikten. Besonders gefährlich für die Betroffenen ist Herrn Selzers
> Fähigkeit, die von ihm erfundenen Sachverhalte in "Juristendeutsch" zu
> formulieren, das er aus seinen bisherigen Gerichtsunterlagen übernimmt.
also in *der* Hinsicht muß sich keiner Sorgen machen, das ist sowenig
Juristendeutsch wie seine Prognosen Wirtschaftsdeutsch sind.
------------------------------------------------------------ ---------
Oli Kai Paulus Bergstraße 18 +49.30.28390731
o.k.p [at] t-online.de D-10115 Berlin +49.172.3914294
|
|
|
| Re: Selzer wird immer gefährlicher [message #173562 ] |
So, 16 November 2003 10:27 |
|
Thomas F. Unke schrieb:
> eine Menge Ärger. Und von Selzer selbst ist, weil mittellos, kein
> Schadenersatz zu kriegen.
ein Mittelloser, der Anwälte und Gerichtskosten anstandslos bezahlt
und sein nennenswertes Erbe in Unternehmen in Holland investiert hat??
------------------------------------------------------------ ---------
Oli Kai Paulus Bergstraße 18 +49.30.28390731
o.k.p [at] t-online.de D-10115 Berlin +49.172.3914294
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| Re: Selzer wird immer gefährlicher [message #173566 ] |
So, 16 November 2003 11:01 |
|
Klaus Opel <Dev-Null [at] Klaus-Opel.de> writes:
>
>>... Und von Selzer selbst ist, weil mittellos, kein Schadenersatz zu
>>kriegen.
>
> und wie finanziert er dann seine Privatklagen?
Prozesskostenhilfe?
Ich erinnere mich jedenfalls, dass früher mal jemand versucht hat, von
ihm Schadenersatz zu kriegen und da nichts zu holen war.
Kann natürlich sein, dass er inzwischen durch erfolgreiche Verkäufe
seiner Guru-Software und Gambeln in Mumbai zum reichen Mann geworden
ist ;-)
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173579 ] |
So, 16 November 2003 19:13 |
|
Am/On Sun, 16 Nov 2003 00:06:48 +0100, Klaus Opel
<Dev-Null [at] Klaus-Opel.de> schrieb/wrote:
> Hallo Jürgen,
>
> >damit die Verantwortlichkeit des Straftäters von
> >Gerichts wegen festgestellt wird.
>
> und was hat er davon?
>
> Wenn man gegen jemand eine Privatklage anstrengt, bei dem biskang die
> die Verfahren wegen vermuteter Schuldunfähigkeit durch die Staatsanwalt-
> schaft eingestellt wurden, ist der Kläger nach diesem Strafverfahren auf
> dem Privatklageweg sein Geld los und der Beklagte hat (voraussichtlich)
> einen Freispruch wegen erwiesener Schuldunfähigkeit.
Zunächst wird für die Erhebung einer Privatklage kein RA benötigt. Sie
kann ggf. zu Protokoll der Geschäftsstelle erklärt werden. Ggf. ist
voher abzuklären, ob ein Sühneverfahren entbehrlich ist (z.B. wenn
Kläger und Beschuldigter in unterschiedlichen Gemeindebezirken wohnen
- aber Ländervorschrift!). Das Kostenrisiko ist also gering.
In dem Gerichtsverfahren kann festgestellt werden, ob der Beschuldigte
ggf. schuldunfähig ist. Sollte die Schuldunfähigkeit wegen "seelischer
Störungen" festgestellt werden, sollte dies ein hinreichender Grund
sein, dem Beschuldigten von Amts wegen einen Betreuer zu bestellen,
der sich dann um die "außergewöhnlichen" Internetauftritte seines
Schützlings kümmern kann.
--
Jürgen Schlüter
Westphalia, Germany
PGP: 0x5658AE4C
ICQ: 6274154
|
|
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173580 ] |
So, 16 November 2003 19:33 |
|
"Jürgen S." <schlueter [at] mail.com> schrieb
> Sollte die Schuldunfähigkeit wegen "seelischer
> Störungen" festgestellt werden, sollte dies ein hinreichender Grund
> sein, dem Beschuldigten von Amts wegen einen Betreuer zu bestellen,
> der sich dann um die "außergewöhnlichen" Internetauftritte seines
> Schützlings kümmern kann.
>
> --
Für die Kanditaten aus dem Formenkreis der sogenannten Wahnerkrankungen
kannst Du zwar einen Betreuer bestellen, aber dieser wird sich in der Regel
nicht betreuen lassen, weil er sich nicht für krank und betreuungsbedürftig
hält.
Es geht in diesen Fällen meist nicht ohne Gewalt und die Gerichte haben die
Schwelle hoch gesetzt, ab der die Polizei in solchen Fällen rangehen muß.
Es muß schon was gravierendes passiert sein, bevor die Polizei bei Psychos
die Tür aufbricht.
Yours psychological Alfred
|
|
|
| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173583 ] |
So, 16 November 2003 20:18 |
|
Hallo Jürgen,
>Sollte die Schuldunfähigkeit wegen "seelischer
>Störungen" festgestellt werden, sollte dies ein hinreichender Grund
>sein, dem Beschuldigten von Amts wegen einen Betreuer zu bestellen,
>der sich dann um die "außergewöhnlichen" Internetauftritte seines
>Schützlings kümmern kann.
und in welche der Formen der Betreuung willst Du das einordnen?
So lange jemand nur lästig ist, wird es (zu Recht) zu keiner langfristi-
gen stationären Einweisung kommen und in einer Großstadt wie München
gibt es genügend Möglichkeiten, auch ohne eigenen PC in's Usenet zu
kommen.
Dass dieser jemand zu einer Zeit, als er noch kein bundesweit bekanntes
Fallbeispiel für Justiz-Missbrauch war, in einigen Fällen das Niveau der
reinen Lästigkeit überschritten hat, ist insoweit irrelevant, als mitt-
lerweile infolge seines Bekanntheitsgrades wohl kein Staatsanwalt mehr
auf seine Schreiben reagieren wird.
Natürlich werden Sachen wie http://makeashorterlink.com/?J47523E86 zeit-
lich unbegrenzt im Netz zu finden sein, aber jeder, der das Netz als
Informationsquelle nutzt, sollte in der Lage sein, zu erkennen, dass so
was inhaltlich einfach irrational ist.
Und meine Adresse kann jeder, der will, innerhalb von 5 Minuten auch
selbst herausfinden.
Unabhänfif davon - eine wirkliche Hilfe ist erst dann möglich, wenn der
Betroffene das selbst einsieht.
Und da helfen weder "Don't feed the Troll" Co-Alkoholiker- (=Wegseh-)
Strategien, noch das untermauern der eingebildeten Berohung durch eine
tatsächliche Bedrohung im Stil eines Selzer-Hunters.
Man kann nur immer wieder versuchen, dem Betroffenen das irrationale
seines Handelns vor Augen zu führen und hoffen, dass er irgendwann in
einem lichten Augenblick eine Entscheidung trifft, die einen ersten
Schritt hin zu einer Therapie darstellt.
Klaus
--
Meine Absender-Adresse ist gültig, allerdings werden emails an diese
Adresse gnadenlos und ohne Benachrichtigung gelöscht.
Wer mir also schreiben will, ersetze den local part der Adresse durch
was anderes.
|
|
|
| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173595 ] |
So, 16 November 2003 22:23 |
|
Klaus Opel scripsit:
> So lange jemand nur lästig ist, wird es (zu Recht) zu keiner
> langfristi- gen stationären Einweisung kommen [...]
> Natürlich werden Sachen wie http://makeashorterlink.com/?J47523E86
> zeit- lich unbegrenzt im Netz zu finden sein, [...]
> Man kann nur immer wieder versuchen, dem Betroffenen das irrationale
> seines Handelns vor Augen zu führen und hoffen, dass er irgendwann
> in einem lichten Augenblick eine Entscheidung trifft, die einen
> ersten Schritt hin zu einer Therapie darstellt.
Na, hoffentlich erlebt ihr das noch. :o)
Euer Langmut ist ja wirklich bewundernswert, aber ich halte die von DS ins Netz
gestellten Beleidigungen, Verleumdungen und Bedrohungen doch für relevant und
nicht nur für "lästig". Wenn ich betroffen wäre würde ich auf jeden Fall
versuchen AOL und Google auf dem Rechtsweg an einer weiteren Veröffentlichung zu
hindern, zB konkret zunächst durch eine einstweilige Verfügung.
ZB nach §5 TDG und §5 MDStV. §5 IV TDG führt aus dass ein Provider auch dann,
wenn er für fremde Inhalte nicht selbst verantwortlich ist dennoch zur Sperrung
oder Löschung herangezogen werden kann. §18 III MDStV gäbe sogar eine
eigenständige Ermächtigungsgrundlage für Sperranordnungen, auch gegenüber
Diensteanbietern, die nach §5 III 1 MDStV von strafrechtlicher Verantwortung
freigestellt sind (was auf AOL und Google in diesem speziellen Fall aber mE
überhaupt nicht zutrifft).
Das wäre ja auch der Sache angemessen denn es war ja angeblich DS selber der
diese Problematik vor den BGH gebracht hat, oder? Man sollte ihn also mit den
eigenen Waffen schlagen. :o)
ME wäre der Weg über die Provider angebracht wenn schon wegen des geistigen
Zustandes von DS von ihm gerichtlich nichts zu erlangen ist.
Zugebilligte Schadenersatzsummen sind in D natürlich auf dem Stand von
Drittweltländern. :o)
Mehr Rechtsberatung ist an dieser Stelle aber nicht möglich um nicht selber mit
dem Gesetz in Konflikt zu geraten, nicht wahr. :o)
Gruß
Michael
|
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173604 ] |
Mo, 17 November 2003 02:01 |
|
Am/On Sun, 16 Nov 2003 19:33:39 +0100, "Alfred Neumann"
<AlfredNeumann [at] wolke7.net> schrieb/wrote:
>
> "Jürgen S." <schlueter [at] mail.com> schrieb
>
> > Sollte die Schuldunfähigkeit wegen "seelischer
> > Störungen" festgestellt werden, sollte dies ein hinreichender Grund
> > sein, dem Beschuldigten von Amts wegen einen Betreuer zu bestellen,
> > der sich dann um die "außergewöhnlichen" Internetauftritte seines
> > Schützlings kümmern kann.
> >
> > --
>
> Für die Kanditaten aus dem Formenkreis der sogenannten Wahnerkrankungen
> kannst Du zwar einen Betreuer bestellen, aber dieser wird sich in der Regel
> nicht betreuen lassen, weil er sich nicht für krank und betreuungsbedürftig
> hält.
Ein Betreuer ist berechtigt in dem Bereich, für den er bestellt ist,
für den Betreuten zu handeln, z.B. also auch einen ISP-Account zu
kündigen, dem Betreuten den Zugang zum Usenet zu erschweren oder sogar
unmöglich zu machen.
Die Zustimmung eines Betreuers ist auch erforderlich, um den Betreuten
zwangsweise einer psychiatrischen Behandlung zuzuführen, wenn der
Betreute die Notwendigkeit der Behandlung nicht einsieht.
> Es geht in diesen Fällen meist nicht ohne Gewalt und die Gerichte haben die
> Schwelle hoch gesetzt, ab der die Polizei in solchen Fällen rangehen muß.
> Es muß schon was gravierendes passiert sein, bevor die Polizei bei Psychos
> die Tür aufbricht.
Bislang hat man hier nur von "vermuteter Schuldunfähigkeit" gelesen.
Die Schuldunfähigkeit muß erstmal festgestellt werden, damit ein
Betreuer bestellt werden kann.
--
Jürgen Schlüter
Westphalia, Germany
PGP: 0x5658AE4C
ICQ: 6274154
|
|
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173605 ] |
Mo, 17 November 2003 02:17 |
|
Am/On Sun, 16 Nov 2003 20:18:19 +0100, Klaus Opel
<Dev-Null [at] Klaus-Opel.de> schrieb/wrote:
> Hallo Jürgen,
>
> >Sollte die Schuldunfähigkeit wegen "seelischer
> >Störungen" festgestellt werden, sollte dies ein hinreichender Grund
> >sein, dem Beschuldigten von Amts wegen einen Betreuer zu bestellen,
> >der sich dann um die "außergewöhnlichen" Internetauftritte seines
> >Schützlings kümmern kann.
>
> und in welche der Formen der Betreuung willst Du das einordnen?
Das ist Sache des zuständigen Vormundschaftsgerichts. Wichtig ist, daß
ein Betreuer bestellt wird, der z.B. berechtigt ist, den ISP-Account
des Betreuten aufzulösen, ggf. weitere Maßnahmen zu ergreifen, die das
Absetzen der in Rede stehenden Postings unterbindet.
>
> So lange jemand nur lästig ist, wird es (zu Recht) zu keiner langfristi-
> gen stationären Einweisung kommen und in einer Großstadt wie München
> gibt es genügend Möglichkeiten, auch ohne eigenen PC in's Usenet zu
> kommen.
"Lästigkeit" war, wenn ich das richtig gelesen habe, nur die
Begründung, weshalb eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik
nicht in Betracht kam. Das macht aber die Bestellung eines Betreuers
nicht unmöglich.
Anfangs hat er mit Sicherheit in München die Möglichkeit in
Internet-Cafes Postings ins Usenet abzusetzen. Wenn die Inhaber aber
wissen, welche Postings abgesetzt werden, ist der Spaß schnell vorbei.
> Dass dieser jemand zu einer Zeit, als er noch kein bundesweit bekanntes
> Fallbeispiel für Justiz-Missbrauch war, in einigen Fällen das Niveau der
> reinen Lästigkeit überschritten hat, ist insoweit irrelevant, als mitt-
> lerweile infolge seines Bekanntheitsgrades wohl kein Staatsanwalt mehr
> auf seine Schreiben reagieren wird.
Darauf würde ich nicht setzen, weil es zuviel Stellen gibt, bei denen
Anzeige erstattet werden kann. Und nicht alle StAs und Kripobeamte
lesen hier mit. :)
> Natürlich werden Sachen wie http://makeashorterlink.com/?J47523E86 zeit-
> lich unbegrenzt im Netz zu finden sein, aber jeder, der das Netz als
> Informationsquelle nutzt, sollte in der Lage sein, zu erkennen, dass so
> was inhaltlich einfach irrational ist.
Daß das bei Google zu finden ist, halte ich nicht für problematisch,
wenn der Angegriffene ggf. ein eigenes Statement verfaßt. Fremdcanceln
würde allenfalls Beweise vernichten.
> Und meine Adresse kann jeder, der will, innerhalb von 5 Minuten auch
> selbst herausfinden.
Du solltest den Mann nicht auf dumme Gedanken bringen. :)
> Unabhänfif davon - eine wirkliche Hilfe ist erst dann möglich, wenn der
> Betroffene das selbst einsieht.
Das wird er nie tun, aus den Gründen die AN an anderer Stelle schon
überzeugend dargetan hat. Deshalb ist die Bestellung eines Betreuers
von Amts wegen und ggf. eine zwangsweise Behandlung angezeigt.
> Und da helfen weder "Don't feed the Troll" Co-Alkoholiker- (=Wegseh-)
> Strategien, noch das untermauern der eingebildeten Berohung durch eine
> tatsächliche Bedrohung im Stil eines Selzer-Hunters.
Wichtig ist, daß nicht nur hier lamentiert wird, sondern endlich
gehandelt wird, konkrete Maßnahmen durch die Betroffenen ergriffen
werden.
> Man kann nur immer wieder versuchen, dem Betroffenen das irrationale
> seines Handelns vor Augen zu führen und hoffen, dass er irgendwann in
> einem lichten Augenblick eine Entscheidung trifft, die einen ersten
> Schritt hin zu einer Therapie darstellt.
Den Ausführungen von AN zu folgen, würde er Dich für verrückt halten,
bestenfalls auslachen.
--
Jürgen Schlüter
Westphalia, Germany
PGP: 0x5658AE4C
ICQ: 6274154
|
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173683 ] |
Di, 18 November 2003 18:43 |
|
Jürgen S. <schlueter [at] mail.com> wrote:
^^ Realname?
>Anfangs hat er mit Sicherheit in München die Möglichkeit in
>Internet-Cafes Postings ins Usenet abzusetzen. Wenn die Inhaber aber
>wissen, welche Postings abgesetzt werden, ist der Spaß schnell vorbei.
Würden Internet-Cafes gegen Netzmißbrauch vorgehen, gäbe es keinen
Brutus Netcopschreck und kein Plitti Plittiplatsch.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
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|
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173684 ] |
Di, 18 November 2003 18:44 |
|
"Jens Knigge" <jens.knigge [at] gmx.de> wrote:
>"Jürgen S." <schlueter [at] mail.com> schrieb im Newsbeitrag
>news:ctadrvg2rf537lusjdrv78ilqfsbqoff4m [at] 4ax.com...
>> Du solltest Strafanzeige wegen Beleidung und Übler Nachrede erstatten.
>> Sollte die StA kein Öffentliches Interesse sehen, beschreite den
>> Privatklageweg, damit die Verantwortlichkeit des Straftäters von
>> Gerichts wegen festgestellt wird.
>> Wenn ich das richtig sehe, ist das bisher *nicht* geschehen.
>
>Doch, die Anzeige habe ich gerade fertig getippt.
Jürgeness meint, dass bisher keine Privatklage erhoben wurde.
Strafanzeigen gegen Selzer gibt es genug.
Grüße
Marc
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| Re: Polizeischutz für Newsgroup-Neonazis [DS] [message #173689 ] |
Di, 18 November 2003 19:51 |
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Am/On Tue, 18 Nov 2003 18:43:52 +0100, Marc Haber
<mh+usenetspam0339 [at] zugschl.us> schrieb/wrote:
> Jürgen S. <schlueter [at] mail.com> wrote:
> ^^ Realname?
Ja.
Rechtschreibreform ("Ortographie") schon durch?
> >Anfangs hat er mit Sicherheit in München die Möglichkeit in
> >Internet-Cafes Postings ins Usenet abzusetzen. Wenn die Inhaber aber
> >wissen, welche Postings abgesetzt werden, ist der Spaß schnell vorbei.
>
> Würden Internet-Cafes gegen Netzmißbrauch vorgehen, gäbe es keinen
> Brutus Netcopschreck und kein Plitti Plittiplatsch.
Schon mal an Beihilfe gedacht?!
Von "Netcopschreck" und "Plittiplatsch" sind mir auch noch keine
Straftaten zu Ohren gekommen.
--
Jürgen Schlüter
Westphalia, Germany
PGP: 0x5658AE4C
ICQ: 6274154
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