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Ein Sozialhilfeempfänger als Schloß-Herr [message #175693] So, 22 Februar 2004 22:04
prognoseheini  
Verehrter Herr Kullmann,
da Sie ja beim Fernsehen arbeiten geeb ich als Anlage eine Mitteilung,
vielleicht könnten Sie das weiterleiten oder berichten, denn es ist eine
Schande, daß ein Sozialhilfeempfänger Schloßherr ist.
Vielen Dank.
gertrud Friesinger


An das
Sächsische Sozialamt in Leipzig
Abteilung Sozialhilfe

Leipzig/Sachsen


Beschwerde wegen unrechtmäßiger Sozialhilfe des
Herrn Christian Kaisan, Hainstraße, Leipzig/Sachsen

Sehr geehrtes Sozialamt!

Als westdeutsche Bürgerin und Steuerzahlerin muß ich mich beschweren, weil bei
Ihnen ein Mann Sozialhilfe bekommt, der es nicht verdient hat und
Vermögenswerte nicht angegeben hat.

Es kann ja richtig sein, daß Herr Kaisan mit seinen 61 Jahren keine Arbeit mehr
findet, obwohl er dann eine ABM-Stelle annehmen könnte.

Der Empfänger von Sozialhilfe hat Ihnen auch falsche Angaben über seine
Vermögensverhältnisse gemacht, denn er besitzt ein altes Schloß Westerburg im
Harz zwischen Halberstadt und Wolfenbüttel. Das Schloß ist zwar eine Ruine und
wurde von der TLG-Treuhand für eine Mark verkauft, aber da soll jetzt außerdem
ein Schwindel gemacht werden, der sehr viel Geld von der Versicherung bringt.

Bitte lesen Sie das, was da alles in dem Forum steht. Das Schloß, eine Ruine
zwar, wurde mit ein paar Pinselstrichen versehen und soll in Kürze angezündet
werden, um die Versicherung zu kassieren. Das soll dann so gemacht werden, als
daß das so aussieht, die Neonazis im osten seien es gewesen. Den Neonazis soll
der Brand in die Schuhe geschoben werden, um da zu kassieren, obwohl die
Neonazis garnichts damit zutun haben.

Das müßte aber alles beim Antrag auf Sozialhilfe angegeben worden sein, denn
Sozialhilfe bekommt nach dem Gesetz nur jemand, der bedürftig ist und nichts
hat. Das ist hier aber anders.

Herr kaizan ist ein Spieler und in allen deutschen Spielbanken wegen
Unregelmäßigkeiten gesperrt. Die Spielbanken sperren niemanden weil er gewinnt,
sondern nur, wenn da unsaubere Sachen gemacht wurden.

Sie werden sich fragen, warum ich Ihnen das mitteile. Wir wohnen in Schwaben
und mein Mann muß sogar bis nach Uruguay fahren, um die Familie zu ernähren.
Wir haben noch nie im Leben einen Pfennig vom Sozialamt genommen und deshalb
ärgert mich das, wenn da Spieler Geld vom Sozialamt bekommen, was ihnen
garnicht zusteht.
Das Gesetz der Sozialhilfe zur Vermögensbeurteilung sagt es klar aus, daß man
erst sein Vermögen verzehren muss bevor es Sozialhilfe gibt.

Es ist doch ein Witz der Wiedervereinigung, wenn jemand ein altes DDR-Schloß
besitzt, daraus durch einen geplanten Brand noch viel Geld bekommen wird, und
dann Sozialhilfe kassiert.

Herr kaisan soll vorher im Westen, in Seevetal bei Hamburg/Hittfeld gewohnt
haben. Wahrscheinlich wurde da auch schon kassiert.

Ich bitte Sie, das Sächsische Sozialamt, entsprechend zu handeln.

Mit freundlichem Gruß
Gertrud Friesinger
Re: Ein Sozialhilfeempfänger als Schloß-Herr [message #175697 ] Mo, 23 Februar 2004 01:07
Martin Ansorg  
wie dumm kann man sein...
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