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Miscellaneous / Verschiedenes » z-netz.forum.versicherung » Offene Fragen Risiko-LV + BUZ
Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178637] So, 12 Dezember 2004 23:10
alfred.sehmueller  
Hallo,

ich denke daran eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine
Risiko-LV abzuschließen (vermutlich kombiniert). Dazu habe ich noch
ein paar Fragen, anbei aber erstmal ein paar Daten zu meiner
Situation:

33 J., verheiratet, 2 kleine Kinder, studiert, arbeite in der
Software-Branche, kein größeres Eigenkapital vorhanden.

So, los geht's mit den Fragen:

Zur Laufzeit
------------
Meine Literatur empfiehlt die Risiko-LV solange abzuschließen, bis die
Kinder auf eigenen Füßen stehen. Ich dachte daher an 25 Jahre. Die BU
wird bis zum Rentenalter empfohlen. Nachdem nun die ersten Angebote
ins Haus geflattert sind (allesamt Risiko+BUZ) musste ich feststellen,
dass die Versicherungszeiten wohl gekoppelt sind. Der Unterschied
zwischen 25 Jahre und 32 Jahre Laufzeit macht aber bei den Beiträgen
gehörig was aus (z.B. 170%). Das ist natürlich auch logisch, für mich
stellt sich jetzt jedoch die Frage welche Laufzeit ich wählen soll -
oder einen Mittelweg? Oder zwei ganz getrennte Versicherungen? Falls
hier Leser in ähnlicher Situation sind oder waren interessiert mich
insbesondere wie Ihr Euch entschieden habt.

Zur Versicherungssumme
----------------------
Hier habe ich folgende Empfehlungen gelesen: RV 6 x
Bruttojahreseinkommen, BU ~ aktuelles monatliches Nettoeinkommen. Bei
RV habe ich dann in versch. Quellen gelesen, dass auf fallende
Versicherungssummen wegen Inflation verzichtet werden soll. Die
Argumentation ist für schon nachvollziehbar, aber die Beiträge sind
dann auch nicht ganz ohne. Die Frage ist für mich nun ob das ganze
finanzierbar ist (momentan natürlich schon, aber ich tue mich schwer
einen Finanzplan für mein restliches Leben aufzustellen wohl auch weil
ich in der Vergangenheit schon Überraschungen erlebt habe). Momentan
würden auf mich folgende Kosten zukommen (am Beispiel einer
Versicherung):

Versicherungszeit 32 Jahre
Brutto 16 % vom Nettolohn
Netto 6% vom Nettolohn

Versicherungszeit 25 Jahre
Brutto 9 % vom Nettolohn
Netto 4 % vom Nettolohn

Mich würde interessieren wie viel Ihr für Eure Risiko+BUZ prozentual
ausgebt bzw. was Ihr als tragbar empfindet. Habt Ihr Euren
Lebensstandard komplett versichert, oder habt Ihr zugunsten der
Beiträge auch eine Restversorgungslücke?

Bewertungen.
------------
Ich habe mich unter anderem bei Finanztest mal umgeschaut und deren
Bewertung als ersten Anhaltspunkt für das Einholen von Angeboten
genommen. Beim Lesen dieser Newsgroup bin ich öfters auf Kritik an
Finanztest gestoßen. Als Alternative wurde dann
http://www.fb-research.de/ genannt. Aber bei nur 6 getesteten
BU-Versicherern ist das wohl auch nicht ganz repräsentativ oder? Kennt
Ihr andere Quellen?

Wie solide ist die Versicherungsgesellschaft
--------------------------------------------
Ich meine mich erinnern zu können, dass es in den letzten Jahren immer
mal wieder Pleitekandidaten (und nicht nur Kandidaten) unter den
Versicherern gab – oder? Gibt es in der Hinsicht nicht auch irgendein
seriöses Rating? Bringt mir ja nicht viel wenn jetzt einem mit sehr
gut bewerteten, günstigem Unternehmen vertraue, und dafür bald den
Brutto statt den Nettobeitrag bezahlen muss, weil die Versicherung
jetzt schon schlecht da steht – oder sehe ich das falsch??

Mehrere Anträge
----------------
Leider ist meine Gesundheitsbilanz nicht makellos. In einem Buch der
Stiftung Warentest wurde empfohlen in diesem Fall mehrere Anträge auf
einmal auszufüllen (ggfls. als Testanträge), damit die Versicherungen
nicht auf bestehende Einschränkungsdaten, etc. zugreifen können. Das
leuchtet mir schon ein, aber mir graut vor der praktischen Umsetzung.
Einige Versicherungen verlangen Arztbesuche, alle mit anderen
Fragebögen, manche wollen irgendein Gesundheits-Zeugnis. Wie läuft das
dann ab? Ich gehe jetzt erstmal 5 Stunden zum Hausarzt und mache
Kreuzchen, dann schicke ich z.B. 10 Anträge ab und widerspreche dann
denen die ich nicht will. Oder soll ich Probeanträge abschicken (die
manche gleich ablehnen)? Wie habt Ihr das gemacht?

So, schließlich noch ein paar ketzerische Anmerkungen (obwohl ich
eigentlich schon selbst von der Notwendigkeit einer BU überzeugt bin):

- Mich irritiert geradezu die Einhelligkeit mit der alle Quellen sagen
die BU braucht jeder. Dann werden immer die obligatorischen 25 %
genannt die im Laufe Ihres Lebens berufsunfähig werden (eine
Quellenangabe dafür habe ich auch noch nirgends gefunden).

-Ich erinnere mich an eine Vorlesung in der mein Prof. meinte „zu
versichern sind Fälle mit einem hohen zu erwartenden Schaden und einer
geringen Eintrittswahrscheinlichkeit – für alle anderen Fälle ist
andere Vorsorge zu treffen". O.K. nun ist der gute Mann auch kein
Papst aber 25 % ist doch schon eine rechte hohe
Eintrittswahrscheinlichkeit…

- Dann noch ein weiterer Zweifel. Seit ich selber einmal arbeitslos
war sehe ich das Risiko vor dem Rentenalter arbeitslos zu werden als
viel größer an. Wie sind denn da die Zusammenhänge – was passiert wenn
ich während der Arbeitslosigkeit BU werde, dann wäre ja die BUV ein
finanzieller Geldsegen oder wenn ich zwischendrin die Beiträge nicht
mehr zahlen kann…

So jetzt aber Ende, vielen Dank für das Durchlesen ich freue mich auf
Eure Tipps.

Gruss Alfred
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178638 ] Mo, 13 Dezember 2004 01:36
Stephan Bumberger  
Alfred Sehmueller:

>ich denke daran eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine
>Risiko-LV abzuschließen (vermutlich kombiniert). Dazu habe ich noch
>ein paar Fragen, anbei aber erstmal ein paar Daten zu meiner
>Situation:
>
>33 J., verheiratet, 2 kleine Kinder, studiert, arbeite in der
>Software-Branche, kein größeres Eigenkapital vorhanden.
>
>So, los geht's mit den Fragen:
>
>Zur Laufzeit
>------------
>Meine Literatur empfiehlt die Risiko-LV solange abzuschließen, bis die
>Kinder auf eigenen Füßen stehen. Ich dachte daher an 25 Jahre. Die BU
>wird bis zum Rentenalter empfohlen. Nachdem nun die ersten Angebote
>ins Haus geflattert sind (allesamt Risiko+BUZ) musste ich feststellen,
>dass die Versicherungszeiten wohl gekoppelt sind. Der Unterschied
>zwischen 25 Jahre und 32 Jahre Laufzeit macht aber bei den Beiträgen
>gehörig was aus (z.B. 170%). Das ist natürlich auch logisch, für mich
>stellt sich jetzt jedoch die Frage welche Laufzeit ich wählen soll -
>oder einen Mittelweg?

Für die Risioko LV:

Nimm technisch einjährige Verträge. Bei denen ist die Laufzeit völlig egal,
die kosten dieses Jahr den Beitrag für einen 33-Jährigen, nächstes Jahr den
für einen 34-Jährigen usw. Für Raucher ist die Interrisk, für Nichtraucher
die Dialog sehr empfehlenswert. Diese beiden Versicherer sind die einzigen,
die technisch einjährige Verträge anbieten. Der große Vorteil ist der, dass
es zwar über die Gesamtlaufzeit nicht billiger wird, Du Dich aber jetzt
nicht für eine feste Laufzeit entscheiden musst und es Anfangs sehr viel
günstiger ist, sich abzusichern. Man kann später jährlich zwischen
steigendem Beitrag oder fallender Versicherungssumme wählen.

Den Rest habe ich aus Zeitmangel weggeschnippelt, da wirst Du noch
Antworten bekommen.

Gruß

Stephan
--
....
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178640 ] Mo, 13 Dezember 2004 09:43
Stefan Garmeister  
Am Mon, 13 Dec 2004 01:36:21 +0100 hat Stephan Bumberger
<bumberger [at] web.de> geschrieben:

> Für die Risioko LV:
>
> Nimm technisch einjährige Verträge. Bei denen ist die Laufzeit völlig
> egal,

Eine interessante Möglichkeit bieten auch Risiko-LV, die ihre Überschüsse
in Fonds anlegen. Dadurch bekommt man die Möglichkeit, am Ende einen
Betrag herauszubekommen, der die eingezahlten Beiträge sogar übersteigen
kann. Die WWK bietet das beispielsweise seit kurzem an.
Dieses System kennt man bereits von Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Gruß,
Stefan


--
Erstellt mit M2, Operas revolutionärem E-Mail-Modul:
http://www.opera.com/m2/
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178642 ] Mo, 13 Dezember 2004 11:53
Benedikt Schubert  
alfred.sehmueller [at] gmx.de (Alfred Sehmueller) wrote:

> Zur Laufzeit
> ------------
> Meine Literatur empfiehlt die Risiko-LV solange abzuschließen, bis die
> Kinder auf eigenen Füßen stehen. Ich dachte daher an 25 Jahre.

Wegen der Kinder würde ich die RLV solange abschließen, bis sie 20 Jahre
alt sind. Studieren können sie im Notfall auch mit Bafög. Theoretisch
reichen auch ein paar Jahre weniger, denn wenn du sterben solltest, gibt
es ja erstmal einen Batzen Geld, der im besten Fall für ein paar Jahre
reicht.

> Die BU
> wird bis zum Rentenalter empfohlen.

Halte ich nicht für zwingend notwendig. Ich persönlich halte bis 60 Jahre
für ausreichend. Bis dahin hat man oft ein gewisses Vermögen aufgebaut,
die Kinder sind aus dem Haus, und geerbt hat man vielleicht auch schon.

Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden, soll also keine
Empfehlung meinerseits sein.

> Oder zwei ganz getrennte Versicherungen?

Halte ich für sinnvoller. Falls es die BU nur in Verbindung mit einer RLV
gibt, einfach die niedrigstmögliche Todesfallleistung wählen und eine
zusätzliche RLV mit anderer Laufzeit dazu nehmen.

> Zur Versicherungssumme
> ----------------------
> Hier habe ich folgende Empfehlungen gelesen: RV 6 x
> Bruttojahreseinkommen,

Hast du Wohneigentum, das noch nicht schuldenfrei ist, oder sonstige
Schulden? Dann würde ich die RLV mind. in Höhe der Schulden abschließen.

> BU ~ aktuelles monatliches Nettoeinkommen.

Kommt drauf an, wie viel du verdienst. Ich meine aber, dass die meisten
Versicherer eh nur bis 75% des Nettoeinkommens versichern. Ich habe meist
von einem Betrag zwischen 1000 und 1500 Euro gelesen. Wichtig wäre mir,
dass es die Möglichkeit zur Nachversicherung ohne Gesundheitsprüfung
gibt.

> Mich würde interessieren wie viel Ihr für Eure Risiko+BUZ prozentual
> ausgebt bzw. was Ihr als tragbar empfindet. Habt Ihr Euren
> Lebensstandard komplett versichert, oder habt Ihr zugunsten der
> Beiträge auch eine Restversorgungslücke?

Ich würde eine Restversorgungslücke in Kauf nehmen. Das kommt aber ganz
drauf an, wie du jetzt lebst. Wenn du jetzt schon jeden Cent zweimal
umdrehst ist das natürlich eine ganz andere Situation, als wenn du jetzt
jeden Monat 1000 Euro auf die Seite legen kannst.

> Bewertungen.
> ------------
> Ich habe mich unter anderem bei Finanztest mal umgeschaut und deren
> Bewertung als ersten Anhaltspunkt für das Einholen von Angeboten
> genommen. Beim Lesen dieser Newsgroup bin ich öfters auf Kritik an
> Finanztest gestoßen.

Die Bewertung der Finanztest hat ein paar Schwächen, aber das haben die
anderen Rankings auch.

> Als Alternative wurde dann
> http://www.fb-research.de/ genannt. Aber bei nur 6 getesteten
> BU-Versicherern ist das wohl auch nicht ganz repräsentativ oder? Kennt
> Ihr andere Quellen?

Andere Quellen sind noch Morgen&Morgen und Map-Report. F&B hat zwar nur
sechs Unternehmen im BU-Unternehmensranking, aber wesentlich mehr Tarife
bewertet. Zu finden unter "Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung".

Ich habe allerdings meine Schwierigkeiten mit den Ratings, nur drei
Bespiele:

Nürnberger: Bei M&M keine 5 Sterne, bei F&B Höchstbewertung,

LV1871: Bei M&M 5 Sterne für Gesundheitsfragen, bei Finanztest für die
Anträge ein (-), bei F&B für die Anträge ein F--

HUK: In der Finanzest Testsieger, bei M&M 5 Sterne, bei F&B ein FF-

Das sind schon krasse Unterschiede, wie ich finde.

> Wie solide ist die Versicherungsgesellschaft
> --------------------------------------------
> Gibt es in der Hinsicht nicht auch irgendein
> seriöses Rating?

Aktuelles Rating von Morgen&Morgen:
http://www.versicherungsjournal.de/mehr.php?Nummer=30195

Ob das seriös ist, kann ich dir nicht sagen. Ich denke mal, dass ein
Versicherer innerhalb kürzester Zeit in finanzielle Schwierigkeiten
kommen kann.

> - Mich irritiert geradezu die Einhelligkeit mit der alle Quellen sagen
> die BU braucht jeder. Dann werden immer die obligatorischen 25 %
> genannt die im Laufe Ihres Lebens berufsunfähig werden (eine
> Quellenangabe dafür habe ich auch noch nirgends gefunden).

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit des BU-
Eintritts für einen Informatiker bei ca. 8% liegt. Davon werden die
allermeisten Fälle vermutlich jenseits der 55 Jahre liegen. Fairerweise
sollte man dann auch noch die Fälle abziehen, die nur für einen
begrenzten Zeitraum BU sind. Insgesamt ist das Risiko wohl nicht sooo
hoch, wie es gerne dargestellt wird.

Um dich noch ein wenig mehr zu verwirren, hier ein paar Links:
http://www.buz-bedingungen.de/
http://www.zeit.de/2004/40/G-Berufsunf_8ahigkeitsvorsorge
http://www.bundderversicherten.de/bdv/Versicherungsarten/Ber ufsunfaehigke
it/default.htm

Gruß
Benedikt
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178645 ] Mo, 13 Dezember 2004 18:00
Martin Gerdes  
"Stefan Garmeister" <stefan.garmeister [at] gmx.de> schrieb:

>> Nimm technisch einjährige Verträge. Bei denen ist die Laufzeit völlig
>> egal,

>Eine interessante Möglichkeit bieten auch Risiko-LV, die ihre Überschüsse
>in Fonds anlegen.

Ein Schelm könnte sagen: Dann nehme ich doch gleich eine Gesellschaft,
die ihre Beiträge gleich richtig kalkuliert.

>Dadurch bekommt man die Möglichkeit, am Ende einen Betrag herauszubekommen,
>der die eingezahlten Beiträge sogar übersteigen kann. Die WWK bietet
>das beispielsweise seit kurzem an. Dieses System kennt man bereits
>von Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Das ist der gleiche Schwindel.

Man kann "seine Beiträge" nicht zurückbekommen. Die Inflation läuft.
Wenn Du für einen heute geleisteten Beitrag von 100 Euro in 25 Jahren
100 Euro "zurückbekommst", dürftest Du für diese 100 Euro erheblich
weniger kaufen können als für 100 Euro heute.

--
Martin Gerdes
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178650 ] Di, 14 Dezember 2004 00:30
Stefan Garmeister  
Am Mon, 13 Dec 2004 18:00:05 +0100 hat Martin Gerdes
<martin.gerdes [at] gmx.de> geschrieben:

>> Eine interessante Möglichkeit bieten auch Risiko-LV, die ihre
>> Überschüsse
>> in Fonds anlegen.
>
> Ein Schelm könnte sagen: Dann nehme ich doch gleich eine Gesellschaft,
> die ihre Beiträge gleich richtig kalkuliert.

Jede Gesellschaft erwirtschaftet Überschüsse, da gibt es keine Ausnahme.
Die Höhe der kalkulierten Überschüsse ist jedoch sehr unterschiedlich
(Unterschied Brutto-Nettobeitrag bei Sofortabzug). Bei Direktversicherern
oft wesentlich größer als bei erfahreneren Versicherern; das spiegelt
deren geringere Erfahrung wieder, sie). Die WWK hat beispielsweise weniger
Überschüsse, das können sie sich leisten.

>> Dadurch bekommt man die Möglichkeit, am Ende einen Betrag
>> herauszubekommen,
>> der die eingezahlten Beiträge sogar übersteigen kann. Die WWK bietet
>> das beispielsweise seit kurzem an. Dieses System kennt man bereits
>> von Berufsunfähigkeitsversicherungen.
>
> Das ist der gleiche Schwindel.
>
> Man kann "seine Beiträge" nicht zurückbekommen. Die Inflation läuft.
> Wenn Du für einen heute geleisteten Beitrag von 100 Euro in 25 Jahren
> 100 Euro "zurückbekommst", dürftest Du für diese 100 Euro erheblich
> weniger kaufen können als für 100 Euro heute.

Ich habe bewusst nicht von "Beitragsrückgewähr" gesprochen; da hast Du
Recht, das wäre Schwindel.
Die Überschüsse werden nun mal erwirtschaftet und gehören zum größten Teil
dem Versicherten. So stellt sich die Frage: Wie verwenden? Beitragsabzug
ist eine gute Variante, doch eine Anlage in Fonds KANN durchaus
interessant sein.

Gruß,
Stefan



--
Erstellt mit M2, Operas revolutionärem E-Mail-Modul:
http://www.opera.com/m2/
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178720 ] So, 19 Dezember 2004 16:17
Jaakob Kind  
Stephan Bumberger schrieb:

> Diese beiden Versicherer sind die einzigen, die technisch einjährige Verträge anbieten.

Was macht dich da so sicher? Wir haben das Thema doch letztens schon mal
diskutiert, da habe ich doch schon den Cosmos-Tarif mit fallender Summe
erwähnt. Der scheint mir einjährig kalkuliert zu sein und ist obendrein
günstiger als Dialog.

Viele Grüße
Jaakob
Re: Offene Fragen Risiko-LV + BUZ [message #178726 ] Mo, 20 Dezember 2004 10:06
Stephan Bumberger  
Jaakob Kind:

>Stephan Bumberger schrieb:
>
>>Diese beiden Versicherer sind die einzigen, die technisch einjährige Verträge anbieten.
>
>Was macht dich da so sicher? Wir haben das Thema doch letztens schon mal
>diskutiert, da habe ich doch schon den Cosmos-Tarif mit fallender Summe
>erwähnt. Der scheint mir einjährig kalkuliert zu sein und ist obendrein
>günstiger als Dialog.

Bei diesem Tarif kann aber die Versicherungssumme nur maximal 8 Jahre
konstant bleiben, danach muss sie zwingend bis auf 0 fallen. Damit ist
dieser Tarif noch lange nicht so flexibel einsetzbar wie die beiden von mir
genannten. Mag sein, dass auch dieser Tarif technisch einjährig kalkuliert
ist, es spielt aber bereits bei Vertragsabschluss eine erhebliche Rolle,
welche Laufzeit man wählt, da gemäß der gewählten Laufzeit die
Versicherungssummen angepasst werden. Das ist der erhebliche Nachteil
gegenüber Dialog und Interrisk, denn dort kann man wirklich bedenkenlos bis
Endalter 70 abschließen, da die gewählte Laufzeit völlig irrelevant für die
anfänglichen Beiträge und Versicherungssummen ist.


Gruß

Stephan
--
....
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