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Miscellaneous / Verschiedenes » z-netz.forum.versicherung » Beitragserhöhungen / Hallesche
| Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178672] |
Do, 16 Dezember 2004 09:32 |
|
Hallo,
nachdem mir damals von meinem Versicherungsberater (MLP) die Hallesche
Nationale als die Privatkrankenkasse mit den stabilsten Beitragssätzen
in der Vergangenheit empfohlen wurde, bin ich dort seit 2001 versichert.
Allerdings wurden die Beiträge seitdem jedes Jahr angehoben, und zwar
teilweise deftig.
Gleichzeitig war die Hallesche mit einigen anderen ja mal
zwischenzeitlich in der Kritik, da sie angeblich hoch verschuldet sei.
Wie ist das bei anderen Privatkassen, erhöhen die zur Zeit auch jedes
Jahr? Hat jemand beispielsweise Zahlen von der DB Winterthur (die wäre
für mich die Alternative gewesen)?
Gruß,
Jens
|
|
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178673 ] |
Do, 16 Dezember 2004 12:31 |
|
Die Kosten steigen bei allen PKVen (im Wesentlichen durch das
kostenträchtige Verhalten der Versicherten), also auch die Beiträge.
Du kannst immerzu wechseln und wirst doch nicht glücklich.
Grüßle, Bernd
|
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178675 ] |
Do, 16 Dezember 2004 14:47 |
|
Bernd Meyer wrote:
> Die Kosten steigen bei allen PKVen (im Wesentlichen durch das
> kostenträchtige Verhalten der Versicherten)
Genau das nervt mich. VOR Beitritt hatte man mir gesagt, die Hallesche
hätte sehr scharfe Gesundheitsprüfungen und würde auch Rechnungen sehr
genau kontrollieren.
Später erzählte mir dann jemand, die würde so ziemlich alles Nötige und
Unnötige erstatten...
Und da ich in meinen gut 3,5 Jahren Mitgliedschaft noch nicht eine
Rechnung eingereicht habe, freue ich mich jedesmal wieder über die
Begründung, die Kosten seien gestiegen. So scharf kann die
Gesundheitsprüfung dort also wohl nicht sein.
Jens
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178677 ] |
Do, 16 Dezember 2004 14:55 |
|
Jens Riedel schrieb
> nachdem mir damals von meinem Versicherungsberater (MLP) die Hallesche
> Nationale als die Privatkrankenkasse mit den stabilsten Beitragssätzen
> in der Vergangenheit empfohlen wurde, bin ich dort seit 2001 versichert.
> Allerdings wurden die Beiträge seitdem jedes Jahr angehoben, und zwar
> teilweise deftig.
> Gleichzeitig war die Hallesche mit einigen anderen ja mal
> zwischenzeitlich in der Kritik, da sie angeblich hoch verschuldet sei.
> Wie ist das bei anderen Privatkassen, erhöhen die zur Zeit auch jedes
Alle Krankenversicherungen erhöhen die Beiträge, weil die
Leistungsausgaben für alle Versicherungen gleichermaßen steigen.
> Jahr? Hat jemand beispielsweise Zahlen von der DB Winterthur (die wäre
> für mich die Alternative gewesen)?
Bei einem Wechsel zahlst du noch einmal kräftig Provision.
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178679 ] |
Do, 16 Dezember 2004 15:34 |
|
Jens Riedel schrieb
> Bernd Meyer wrote:
> > Die Kosten steigen bei allen PKVen (im Wesentlichen durch das
> > kostenträchtige Verhalten der Versicherten)
>
> Genau das nervt mich. VOR Beitritt hatte man mir gesagt, die Hallesche
> hätte sehr scharfe Gesundheitsprüfungen und würde auch Rechnungen sehr
> genau kontrollieren.
> Später erzählte mir dann jemand, die würde so ziemlich alles Nötige und
> Unnötige erstatten...
> Und da ich in meinen gut 3,5 Jahren Mitgliedschaft noch nicht eine
> Rechnung eingereicht habe, freue ich mich jedesmal wieder über die
> Begründung, die Kosten seien gestiegen. So scharf kann die
> Gesundheitsprüfung dort also wohl nicht sein.
Die Gesundheitsprüfung verhindert nur, dass sich Leute, die
bereits krank sind, versichern.
Sie können nicht verhindern, dass auch diejenigen, die bei
Vertragsabschluss (z. B. vor 50 Jahren) noch gesund waren, auch
irgendwann mal krank werden oder neue Zähne brauchen.
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178681 ] |
Do, 16 Dezember 2004 16:12 |
|
Thomas Meyering wrote:
> Die Gesundheitsprüfung verhindert nur, dass sich Leute, die
> bereits krank sind, versichern.
>
> Sie können nicht verhindern, dass auch diejenigen, die bei
> Vertragsabschluss (z. B. vor 50 Jahren) noch gesund waren, auch
> irgendwann mal krank werden oder neue Zähne brauchen.
Das ist mir schon klar. Es wundert mich trotzdem so, dass die
Kalkulationen anscheinend so gemacht sind, dass jedes Jahr
Beitragsanpassungen im teilweise zweistelligen Prozentbereich
erforderlich sind.
Wie gesagt, die Kasse war mir als äußerst beitragsstabil empfohlen
worden, gerade weil sie nur gute Risiken nehmen würde und auch dort noch
für alles Zuschläge kassiert (ich zahle z.B. 17% Zuschlag, weil ich
Heuschnupfen habe - nicht dass ich da jemals auch nur eine
Tablettenrechnung eingereicht hätte).
Gruß,
Jens
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178686 ] |
Do, 16 Dezember 2004 18:00 |
|
Jens Riedel <JensRie [at] gmx.de> schrieb:
>> Sie können nicht verhindern, dass auch diejenigen, die bei
>> Vertragsabschluss (z. B. vor 50 Jahren) noch gesund waren, auch
>> irgendwann mal krank werden oder neue Zähne brauchen.
>Das ist mir schon klar. Es wundert mich trotzdem so, dass die
>Kalkulationen anscheinend so gemacht sind, dass jedes Jahr
>Beitragsanpassungen im teilweise zweistelligen Prozentbereich
>erforderlich sind.
>Wie gesagt, die Kasse war mir als äußerst beitragsstabil empfohlen
>worden, gerade weil sie nur gute Risiken nehmen würde und auch dort noch
>für alles Zuschläge kassiert (ich zahle z.B. 17% Zuschlag, weil ich
>Heuschnupfen habe - nicht dass ich da jemals auch nur eine
>Tablettenrechnung eingereicht hätte).
Du könntest mal nachfragen, wie lange die Versicherung beabsichtigt, Dir
diesen Zuschlag abzuknöpfen. Ersichtlich verursacht die Krankheit ja
wohl keine Kosten.
Eine zweite Überlegung ist ein Selbstbehalt von z.B. 400 Euro (auch für
Angestellte). Es könnte sein, daß der Beitrag um mehr als 400 Euro im
Jahr geringer ist als ein Beitrag ohne Selbstbehalt. Wenn Du mit der
Beitragsrückerstattung kalkulierst, tust Du ja auch ohne Selbstbehalt
gut daran, Rechnungen zu sammeln.
Zuletzt solltest Du Dich mal bei einer GKV Deiner Wahl erkundigen, was
Du dort als freiwilliges Mitglied zahlst. Es könnte sein, daß Dir dann
Dein PKV-Beitrag plötzlich nicht ganz so hoch vorkommt.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178689 ] |
Do, 16 Dezember 2004 20:14 |
|
"Thomas Meyering" <thomas.meyering [at] freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:32dipdF3lodrdU1 [at] individual.net...
> Jens Riedel schrieb
>
>> nachdem mir damals von meinem Versicherungsberater (MLP) die
>> Hallesche
>> Nationale als die Privatkrankenkasse mit den stabilsten
>> Beitragssätzen
>> in der Vergangenheit empfohlen wurde, bin ich dort seit 2001
>> versichert.
>> Allerdings wurden die Beiträge seitdem jedes Jahr angehoben, und
>> zwar
>> teilweise deftig.
>> Gleichzeitig war die Hallesche mit einigen anderen ja mal
>> zwischenzeitlich in der Kritik, da sie angeblich hoch verschuldet
>> sei.
>> Wie ist das bei anderen Privatkassen, erhöhen die zur Zeit auch
>> jedes
>
> Alle Krankenversicherungen erhöhen die Beiträge, weil die
> Leistungsausgaben für alle Versicherungen gleichermaßen steigen.
>
>> Jahr? Hat jemand beispielsweise Zahlen von der DB Winterthur (die
>> wäre
>> für mich die Alternative gewesen)?
>
> Bei einem Wechsel zahlst du noch einmal kräftig Provision.
Wer zahlt da Provision?
Willst Du damit sagen, dass er für einige Zeit keine Leistungen erhält
A.E. Becker
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178692 ] |
Do, 16 Dezember 2004 21:07 |
|
hallo leidensgenosse!
ich bin (leider?) auch bei der halleschen und kämpfe auch sei 2000 mit
den gleichen problemen.
du kannst auch folgendes lesen:
Message-ID: <4dc46053.0412041056.6cbf1376 [at] posting.google.com>
und
Message-ID: <1lmmq0dksl5ua0bjo2mve9q20f53p94ct6 [at] 4ax.com>
in de.etc.finanz.misc
was mich dabei am meisten ärgert, daß die kasse nichts tut, um die
beiträge stabil zu halten. ich habe mal nach einer rechnung gefragt,
ob es üblich ist, daß ein arzt bei eine offensichtlichen krankheit
trotzdem zwei Din A4 seiten an blutuntersuchungen (insgesamt 260 EUR)
abrechnet? sie meinten - ja, das ist halt so "normal". :-(
ich habe zwar eine seite (www.pkv.net ?) gesehen, da steht die
Hallesche noch ziemlich gut, aber die zahlen sind alt. wäre gespannt,
wie die neuen aussehen.
welchen tarif hast du denn? ich habe den NK2 mit 550 EUR SB. hab mir
auch schon 2 oder 3x überlegt, woanders zu wechseln, aber man weiß
wirklich nicht, wie die anderen wirtschaften - vielleicht besser,
vielleicht aber auch schlechter.
hast du schon mal was von der "modifizierten beitragszahlung" von der
halleschen gehört? würde mich interessieren, wie DU dazu stehst.
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178693 ] |
Do, 16 Dezember 2004 21:59 |
|
A. E. Becker schrieb
>>> Jahr? Hat jemand beispielsweise Zahlen von der DB Winterthur (die
>>> wäre
>>> für mich die Alternative gewesen)?
>>
>> Bei einem Wechsel zahlst du noch einmal kräftig Provision. Wer zahlt da Provision?
> Willst Du damit sagen, dass er für einige Zeit keine Leistungen erhält
> A.E. Becker
>
Ich will sagen, dass er bei einem Wechsel der Versicherung noch
einmal kräftig Provision zahlt.
Welchen Teil meiner Aussage verstehst du nicht?
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178694 ] |
Do, 16 Dezember 2004 21:48 |
|
Jens Riedel schrieb
> Thomas Meyering wrote:
>
>> Die Gesundheitsprüfung verhindert nur, dass sich Leute, die
>> bereits krank sind, versichern.
>>
>> Sie können nicht verhindern, dass auch diejenigen, die bei
>> Vertragsabschluss (z. B. vor 50 Jahren) noch gesund waren, auch
>> irgendwann mal krank werden oder neue Zähne brauchen.
>
> Das ist mir schon klar. Es wundert mich trotzdem so, dass die
> Kalkulationen anscheinend so gemacht sind, dass jedes Jahr
> Beitragsanpassungen im teilweise zweistelligen Prozentbereich
> erforderlich sind.
Die Beiträge richten sich jeweils nach den Ausgaben im
vorherigen Jahr - wonach sollten sie sich sonst richten?
> Wie gesagt, die Kasse war mir als äußerst beitragsstabil empfohlen
Der Typ hat die ersten sechs Monatsbeiträge, die du gezahlt
hast, kassiert. Meinst du, er hätte dich objektiv und neutral
"beraten"?
> worden, gerade weil sie nur gute Risiken nehmen würde und auch dort noch
> für alles Zuschläge kassiert (ich zahle z.B. 17% Zuschlag, weil ich
> Heuschnupfen habe - nicht dass ich da jemals auch nur eine
> Tablettenrechnung eingereicht hätte).
Wie gesagt, wenn irgend jemand irgend etwas sagt, muss das nicht
zwangsläufig stimmen.
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178696 ] |
Do, 16 Dezember 2004 23:00 |
|
Thomas Meyering:
>Jens Riedel schrieb
>>Wie gesagt, die Kasse war mir als äußerst beitragsstabil empfohlen
>
>Der Typ hat die ersten sechs Monatsbeiträge, die du gezahlt
>hast, kassiert. Meinst du, er hätte dich objektiv und neutral
>"beraten"?
Wenn "der Typ" von jeder Versicherung am Markt sechs Monatsbeiträge
erhalten kann, dann ist es ihm egal, welches Unternehmen ihm die bezahlt.
Daher kann ein Makler sehr wohl objektiv und neutral beraten, wieso
zweifelst Du daran?
Gruß
Stephan
--
....
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178697 ] |
Do, 16 Dezember 2004 22:57 |
|
Thomas Meyering:
>A. E. Becker schrieb
>
>>>Bei einem Wechsel zahlst du noch einmal kräftig Provision. Wer zahlt da Provision?
>>Willst Du damit sagen, dass er für einige Zeit keine Leistungen erhält
>>A.E. Becker
>>
>Ich will sagen, dass er bei einem Wechsel der Versicherung noch
>einmal kräftig Provision zahlt.
>
>Welchen Teil meiner Aussage verstehst du nicht?
Den ganzen, weil er falsch ist. Bei der PKV zahlt das Unternehmen allein
die Provision. Richtig ist, dass er bereits angesammelte
Altersrückstellungen bei einem Versichererwechsel verlieren würde.
Gruß
Stephan
--
....
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178698 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 00:00 |
|
Gregor Czempik <gregorius007 [at] lycos.de> schrieb:
>ich bin (leider?) auch bei der halleschen und kämpfe auch seit 2000 mit
>den gleichen problemen.
>du kannst auch folgendes lesen:
>
>Message-ID: <4dc46053.0412041056.6cbf1376 [at] posting.google.com>
>
>und
>
>Message-ID: <1lmmq0dksl5ua0bjo2mve9q20f53p94ct6 [at] 4ax.com>
>
>in de.etc.finanz.misc
>
>was mich dabei am meisten ärgert, daß die kasse nichts tut, um die
>beiträge stabil zu halten.
Wenn ich mich recht entsinne, tat der Versicherte nichts dazu, die
Beiträge stabil zu halten.
>ich habe mal nach einer rechnung gefragt, ob es üblich ist, daß
>ein arzt bei eine offensichtlichen krankheit trotzdem zwei Din A4
>seiten an blutuntersuchungen (insgesamt 260 EUR)
>abrechnet? sie meinten - ja, das ist halt so "normal". :-(
Das Lämmlein Gregor hats beim Arzt allerdings klaglos so hingenommen.
Was hätte die Versicherung Deines Erachtens wohl tun sollen? Dir die
Rechnung nicht erstatten? Beim Arzt nachfragen?
Ich hätte denen wohl in beiden Fällen etwas gehustet.
Nein, nein, das mußt Du schon selbst tun.
Der Beitrag meiner Versicherung hat sich seit 2000 um 14% erhöht (im
Vergleich zur allgemeinen Inflation ist das mehr). Ein GKV-Beitrag hat
sich im gleichen Zeitraum um 25% erhöht.
Zum Jahresanfang sind um die 5% Erhöhung angekündigt; die GKV (Hebesatz
14% angenommen, 7% Arbeitnehmer, 7% Arbeitgeber) wird zum 1. Juli 2007
für die Arbeitnehmer um 0,9 Prozentpunkte teurer, würde bei sonst
gleichen Verhältnissen also von 7% auf 7,9% steigen -- das sind 13%
Steigerung.
Die Praxisgebühr ist dabei noch nicht berücksichtigt, sie entspricht
fiskalisch etwa einem Selbstbehalt der PKV.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178699 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 09:20 |
|
Gregor Czempik wrote:
> welchen tarif hast du denn? ich habe den NK2 mit 550 EUR SB.
Den hab ich auch, wobei die Selbstbeteiligung ja bis vorletztes Jahr bei
500 EUR lag und ebenfalls angehoben wurde.
> hab mir
> auch schon 2 oder 3x überlegt, woanders zu wechseln, aber man weiß
> wirklich nicht, wie die anderen wirtschaften - vielleicht besser,
> vielleicht aber auch schlechter.
Das ist das Problem, deshalb wollte ich ja mal Erfahrungen von
Mitgliedern anderer Kassen erfragen.
> hast du schon mal was von der "modifizierten beitragszahlung" von der
> halleschen gehört? würde mich interessieren, wie DU dazu stehst.
Ne, das sagt mir nix. Worum geht es denn da?
Gruß,
Jens
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178700 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 09:23 |
|
Martin Gerdes wrote:
> Du könntest mal nachfragen, wie lange die Versicherung beabsichtigt, Dir
> diesen Zuschlag abzuknöpfen. Ersichtlich verursacht die Krankheit ja
> wohl keine Kosten.
Das hab ich auch vor, da der Heuschnupfen mittlerweile auch fast
komplett verschwunden ist.
> Eine zweite Überlegung ist ein Selbstbehalt von z.B. 400 Euro (auch für
> Angestellte). Es könnte sein, daß der Beitrag um mehr als 400 Euro im
> Jahr geringer ist als ein Beitrag ohne Selbstbehalt. Wenn Du mit der
> Beitragsrückerstattung kalkulierst, tust Du ja auch ohne Selbstbehalt
> gut daran, Rechnungen zu sammeln.
Ich hab schon einen Selbstbehalt von 550 Euro, Beitragsrückerstattung
gab es auch schon.
> Zuletzt solltest Du Dich mal bei einer GKV Deiner Wahl erkundigen, was
> Du dort als freiwilliges Mitglied zahlst. Es könnte sein, daß Dir dann
> Dein PKV-Beitrag plötzlich nicht ganz so hoch vorkommt.
Dass ich im Moment günstiger fahre als in der GKV ist mir schon klar
(was sich demnächst ändern wird, wenn ich Frau und Kind mitversichern
muss), außerdem kommt es mir ja auch in erster Linie auf die besseren
Leistungen an.
Allerdings möchte ich trotzdem wissen, wie stabil die Beiträge dort im
Vergleich zu anderen Kassen sind, denn ich muss die schließlich noch ein
paar Jahrzehnte zahlen. Und wenn die sich so weiterentwickeln wie in den
letzen 3 Jahren, dann Gute Nacht.
Gruß,
Jens
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178701 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 18:17 |
|
>Die Kosten steigen bei allen PKVen (im Wesentlichen durch das
>kostenträchtige Verhalten der Versicherten), also auch die Beiträge.
>Du kannst immerzu wechseln und wirst doch nicht glücklich.
das stimmt nicht so ganz: die PKVs haben ziemlich viel geld an der
börse verloren, wodurch die kosten zusätzlich steigen! :-(
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178703 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 18:00 |
|
Jens Riedel <JensRie [at] gmx.de> schrieb:
>> Eine zweite Überlegung ist ein Selbstbehalt von z.B. 400 Euro
>Ich hab schon einen Selbstbehalt von 550 Euro, Beitragsrückerstattung
>gab es auch schon.
Gibts die denn bei der GKV auch?
>> Zuletzt solltest Du Dich mal bei einer GKV Deiner Wahl erkundigen, was
>> Du dort als freiwilliges Mitglied zahlst. Es könnte sein, daß Dir dann
>> Dein PKV-Beitrag plötzlich nicht ganz so hoch vorkommt.
>Dass ich im Moment günstiger fahre als in der GKV ist mir schon klar
>(was sich demnächst ändern wird, wenn ich Frau und Kind mitversichern
>muss),
a) das ist die Frage
b) kann man Kinderlachen nicht kaufen.
> außerdem kommt es mir ja auch in erster Linie auf die besseren
>Leistungen an.
Warum fragst Du dann?
>Allerdings möchte ich trotzdem wissen, wie stabil die Beiträge dort im
>Vergleich zu anderen Kassen sind, denn ich muss die schließlich noch ein
>paar Jahrzehnte zahlen. Und wenn die sich so weiterentwickeln wie in den
>letzen 3 Jahren, dann gute Nacht.
Man darf wohl davon ausgehen, daß die Gesundheitsbeiträge in den
kommenden Jahrzehnten deutlich stärker steigen werden als die Inflation.
Ich sehe keine realistische Möglichkeit, dem zu entkommen.
--
Martin Gerdes
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178704 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 22:01 |
|
>Ne, das sagt mir nix. Worum geht es denn da?
daß du jetzt z.b. 20 EUR (davon zahlt 10 EUR evtl. der AG) pro monat
mehr zahlst und dafür ab 65 lebensjahr 100 EUR weniger beitrag zahlst.
der nachteil: du kannst dieses geld nicht mitnehmen. wenn du also die
kasse wechselst, verlierst du das geld. der zweite nachteil: du mußt
ab dem 65 jahr weiterhin die vollen 20 EUR zahlen! :-(
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178705 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 21:59 |
|
>Wenn ich mich recht entsinne, tat der Versicherte nichts dazu, die
>Beiträge stabil zu halten.
wenn du mich meinst, dann weiß ich nicht, was du damit meinen
solltest.
ich habe bisher mehrere jahre hintereinander die beiträge
zurückerstattet bekommen - das heißt, ich habe bei der versicherung
(auch wg. des selbstbehalts) bisher nichts eingereicht!
>Das Lämmlein Gregor hats beim Arzt allerdings klaglos so hingenommen.
nö, ich habe ihm gesagt, daß ich es nicht einsehe und er soll es mir
erklären. aber er meinte nur, er weiß ja besser, was er alles an
untersuchungen durchführen muß. :-(
ich habe ihm gesagt, daß er mich ja nie wieder sieht. hat sich also
für ihn auch voll "rentiert".
>Was hätte die Versicherung Deines Erachtens wohl tun sollen?
ich denke, daß eine versicherung mit jahren und mit den vielen
patienten gewisse erfahrungen sammelt, zu welchen krankheiten welche
untersuchungen gehören.
wenn ich kopfschmerzen habe und mir der arzt dazu eine magenspiegelung
verordnet, dann möchte ich schon, daß meine versicherung kritisch
nachfragt und es nicht einfach nur hinnimmt.
>Dir die
>Rechnung nicht erstatten? Beim Arzt nachfragen?
ja, genau! warum nicht? die versicherung wird sich wohl einen
spezialisten leisten können, der das beurteilen kann.
die kfz-versicherungen haben auch ihre sachverständigen, die auch
kritisch prüfen, ob die reparaturen und der kostenvoranschlag stimmen.
warum gibt's sowas bei den PKVs nicht?
>Ich hätte denen wohl in beiden Fällen etwas gehustet.
du als wer? als arzt? oder als patient? ich verstehe deinen standpunkt
nicht ganz.
>Nein, nein, das mußt Du schon selbst tun.
was soll ich als nicht-mediziner schon tun?
>Der Beitrag meiner Versicherung hat sich seit 2000 um 14% erhöht (im
>Vergleich zur allgemeinen Inflation ist das mehr). Ein GKV-Beitrag hat
>sich im gleichen Zeitraum um 25% erhöht.
laß' mich mal ausrechnen: ich habe 2000 349 DM gezahlt (AN + AG), das
sind ca. 179 EUR, jetzt (2004) zahle ich 236 EUR, das ist eine
steigerung um 32% :-(
oder pro jahr um 8%!
>Zum Jahresanfang sind um die 5% Erhöhung angekündigt; die GKV (Hebesatz
>14% angenommen, 7% Arbeitnehmer, 7% Arbeitgeber) wird zum 1. Juli 2007
>für die Arbeitnehmer um 0,9 Prozentpunkte teurer, würde bei sonst
>gleichen Verhältnissen also von 7% auf 7,9% steigen -- das sind 13%
>Steigerung.
wir wollen hier nicht die PKV mit der GKV vergleichen, sondern mehrere
PKVs untereinander.
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178706 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 21:47 |
|
>Den ganzen, weil er falsch ist. Bei der PKV zahlt das Unternehmen allein
>die Provision. Richtig ist, dass er bereits angesammelte
>Altersrückstellungen bei einem Versichererwechsel verlieren würde.
es kann sein, daß du die rückstellungen auf längere zeit gesehen in
der neuen PKV wieder reinholst:
neue PKV (ohne rückstellungen) auf 20 jahre gesehen > alte PKV mit
rückstellungen (was die beiträge angeht).
kann man mit der versicherung einen vertrag "aushandeln", wo klar drin
steht, wie hoch die erhöhung max. sein darf (acuh natürlich die
kosten)? sowas wäre doch fair, odeR?
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178707 ] |
Fr, 17 Dezember 2004 23:36 |
|
Gregor Czempik:
>>Den ganzen, weil er falsch ist. Bei der PKV zahlt das Unternehmen allein
>>die Provision. Richtig ist, dass er bereits angesammelte
>>Altersrückstellungen bei einem Versichererwechsel verlieren würde.
>
>es kann sein, daß du die rückstellungen auf längere zeit gesehen in
>der neuen PKV wieder reinholst:
>neue PKV (ohne rückstellungen) auf 20 jahre gesehen > alte PKV mit
>rückstellungen (was die beiträge angeht).
Natürlich kann das sein. Oft ist es auch so. Trotzdem muss man ja zumindest
darauf hinweisen, dass die Rückstellungen verloren gehen.
>kann man mit der versicherung einen vertrag "aushandeln", wo klar drin
>steht, wie hoch die erhöhung max. sein darf (acuh natürlich die
>kosten)? sowas wäre doch fair, odeR?
Ist mir nicht bekannt. Wenn das ein Unternehmen machen würde, dann müsstest
Du aber sicherlich im Gegenzug unterschreiben, wie hoch die Leistung
maximal sein darf.
Gruß
Stephan
--
....
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178708 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 10:24 |
|
Gregor Czempik schrieb
>> Dir die
>> Rechnung nicht erstatten? Beim Arzt nachfragen?
>
> ja, genau! warum nicht? die versicherung wird sich wohl einen
> spezialisten leisten können, der das beurteilen kann.
> die kfz-versicherungen haben auch ihre sachverständigen, die auch
> kritisch prüfen, ob die reparaturen und der kostenvoranschlag stimmen.
> warum gibt's sowas bei den PKVs nicht?
Selbstverständlich gibt es das. Allerdings kümmern sich diese
Spezialisten nicht um Kleinkram. Interessant wird es erst bei
fünfstelligen Beträgen bzw. massenhaftem Betrug (z. B. überhöhte
Zimmerzuschläge im Krankenhaus).
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178709 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 12:51 |
|
>Natürlich kann das sein. Oft ist es auch so. Trotzdem muss man ja zumindest
>darauf hinweisen, dass die Rückstellungen verloren gehen.
wie kann man es herausfinden, wie sich die beirtäge welcher PKV
entwickelt haben?
>Ist mir nicht bekannt. Wenn das ein Unternehmen machen würde, dann müsstest
>Du aber sicherlich im Gegenzug unterschreiben, wie hoch die Leistung
>maximal sein darf.
würde ich gerne machen. dann müßte ich mir nur noch den arzt suchen,
der diese leistung zu diesem preis erbringt oder den rest selbst drauf
zahlen. dann wüßte ich wenigstens, wofür ich zahle! würde ich sofort
machen!
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178710 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 12:52 |
|
>Selbstverständlich gibt es das. Allerdings kümmern sich diese
>Spezialisten nicht um Kleinkram.
wenn du 1 mio. versicherte hast und bei jedem kann man pro monat z.b.
10 EUR sparen, dann macht es auch viel aus!
>Interessant wird es erst bei
>fünfstelligen Beträgen bzw. massenhaftem Betrug (z. B. überhöhte
>Zimmerzuschläge im Krankenhaus).
du meinst, wenn der arzt bzw. das KKH im kleinen maße (also bei
kleinen beträgen) betrügen, dann kümmert sich keiner drum? schlecht!
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
|
|
|
| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178711 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 12:00 |
|
Gregor Czempik <gregorius007 [at] lycos.de> schrieb:
>>Das Lämmlein Gregor hats beim Arzt allerdings klaglos so hingenommen.
>nö, ich habe ihm gesagt, daß ich es nicht einsehe und er soll es mir
>erklären. aber er meinte nur, er weiß ja besser, was er alles an
>untersuchungen durchführen muß. :-(
>ich habe ihm gesagt, daß er mich ja nie wieder sieht. hat sich also
>für ihn auch voll "rentiert".
Ohne Frage. Du hast seine Rechnung bezahlt; er weiß, daß Du eine gewisse
Tendenz zur verschärften Nachfrage hast. Nachdem Zeit Geld ist, senkt
das die Rentabilität. Ich könnte mir vorstellen, daß ein Arzt es nicht
ungern sieht, wenn ein diskussionsfreudiger Patient ihn verläßt (selbst,
wenn der Privatpatient ist).
>>Was hätte die Versicherung Deines Erachtens wohl tun sollen?
>ich denke, daß eine versicherung mit jahren und mit den vielen
>patienten gewisse erfahrungen sammelt, zu welchen krankheiten welche
>untersuchungen gehören.
>wenn ich kopfschmerzen habe und mir der arzt dazu eine magenspiegelung
>verordnet, dann möchte ich schon, daß meine versicherung kritisch
>nachfragt und es nicht einfach nur hinnimmt.
Gut und schön. Und wie sollte Deines Erachtens die Versicherung dann
reagieren?
>>Dir die
>>Rechnung nicht erstatten? Beim Arzt nachfragen?
>ja, genau! warum nicht? die versicherung wird sich wohl einen
>spezialisten leisten können, der das beurteilen kann.
Was nun? Beim Arzt nachfragen? Manche machen das. Ein Arzt ist
allerdings gut beraten, sich mit den Textbausteinbriefen der
Versicherung nicht groß auseinanderzusetzen. Bei Privatpatienten
ist der Patient ist Vertragspartner, nicht die Versicherung.
>die kfz-versicherungen haben auch ihre sachverständigen, die auch
>kritisch prüfen, ob die reparaturen und der kostenvoranschlag
>stimmen. warum gibt's sowas bei den PKVs nicht?
>>Ich hätte denen wohl in beiden Fällen etwas gehustet.
>du als wer? als arzt? oder als patient?
>ich verstehe deinen standpunkt nicht ganz.
Ich als Versicherter möchte nicht, daß die Versicherung Zicken mit der
Erstattung macht, sofern es sich um den versicherten Umfang handelt.
Darüberhinaus hat sie sich nicht ins Arzt-Patienten-Verhältnis
einzumischen.
>>Nein, nein, das mußt Du schon selbst tun.
>was soll ich als nicht-mediziner schon tun?
Die Augen aufmachen. Mit Verstand die Rechnung lesen.
>>Der Beitrag meiner Versicherung hat sich seit 2000 um 14% erhöht (im
>>Vergleich zur allgemeinen Inflation ist das mehr). Ein GKV-Beitrag hat
>>sich im gleichen Zeitraum um 25% erhöht.
>laß' mich mal ausrechnen: ich habe 2000 349 DM gezahlt (AN + AG), das
>sind ca. 179 EUR,
Davon abzurechnen wäre die Beitragsrückerstattung von wahrscheinlich 3
Monatsbeiträgen.
>jetzt (2004) zahle ich 236 EUR, das ist eine steigerung um 32% :-(
>oder pro jahr um 8%!
Im Jahre 2000 hättest Du in der GKV etwa 460 Euro Beitrag bezahlt (AG +
AN, keine Beitragsrückerstattung, dafür nicht kleine Eigenanteile), im
Jahre 2004 etwa 580. Das sind 5,9% Steigerung pro Jahr.
Hm. Das ist ja deutlich günstiger! Willst Du nicht zur GKV wechseln? Als
freiwilliges Mitglied nehmen die Dich sicher gern.
--
Martin Gerdes
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178713 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 15:11 |
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Gregor Czempik schrieb
> ... Erhöhtes Sicherheitsbedürfnis
> >Selbstverständlich gibt es das. Allerdings kümmern sich diese
> >Spezialisten nicht um Kleinkram.
>
> wenn du 1 mio. versicherte hast und bei jedem kann man pro monat z.b.
> 10 EUR sparen, dann macht es auch viel aus!
Ein Spezialist kann pro Tag ca. 30 Rechnungen ernsthaft und
sorgfältig prüfen. Wenn du nun jede kleine Rechnung prüfen
willst - wieviele Spezialisten brauchst du und wieviel kosten
sie?
Und wenn sie eine Rechnung um 10 Euro kürzen, kostet allein der
Brief mit der Erläuterung mehr als 10 Euro.
Anschließend ruft der Kunde an und beschwert sich. Dann muss
jemand versuchen, dem Kunden die Kürzung zu erläutern. Kosten?
Ein Teil der Kunden beschwert sich dann beim Ombudsmann, bei der
Bafin, beim Vorstand oder bei der Ärztekammer. Auch das
verursacht wieder kostenträchtigen Schriftwechsel.
Manche Kunden wenden sich dann an die Blöd-Zeitung. Die macht
einen Aufmacher "Versicherung stellt sich bei Kleinkram an..."
> >Interessant wird es erst bei
> >fünfstelligen Beträgen bzw. massenhaftem Betrug (z. B. überhöhte
> >Zimmerzuschläge im Krankenhaus).
>
> du meinst, wenn der arzt bzw. das KKH im kleinen maße (also bei
> kleinen beträgen) betrügen, dann kümmert sich keiner drum? schlecht!
s. o.
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| Re: Beitragserhöhungen/ Hallesche [message #178714 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 18:47 |
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Gregor Czempik:
>>Natürlich kann das sein. Oft ist es auch so. Trotzdem muss man ja zumindest
>>darauf hinweisen, dass die Rückstellungen verloren gehen.
>
>wie kann man es herausfinden, wie sich die beirtäge welcher PKV
>entwickelt haben?
Das ist in den käuflichen Programmen wie Morgen und Morgen oder KV Pro
hinterlegt. Die kosten aber monatlich allein 90 EUR Lizenzgebühr und sind
somit für den Endkunden nicht interessant. Da bleibt Dir nur der Gang zu
einem Makler, der so ein Programm einsetzt. Wenn es Dich aber wirklich
interessiert, dann kannst Du mir eine Mail schicken, ich stelle Dir das
dann mal zusammen.
>>Ist mir nicht bekannt. Wenn das ein Unternehmen machen würde, dann müsstest
>>Du aber sicherlich im Gegenzug unterschreiben, wie hoch die Leistung
>>maximal sein darf.
>
>würde ich gerne machen. dann müßte ich mir nur noch den arzt suchen,
>der diese leistung zu diesem preis erbringt oder den rest selbst drauf
>zahlen. dann wüßte ich wenigstens, wofür ich zahle! würde ich sofort
>machen!
Die normalen Arztkosten sind nicht so hoch, dagegen müsste man sich im
Zweifelsfall sogar gar nicht versichern. Teuer sind die Großschäden und Du
wirst nicht völlig ausschließen können, dass Du ein solcher wirst.
Schau mal auf Seite 7 von folgendem Dokument:
<http://www.munichre.com/publications/302-03779_de.pdf>
Auch interessant: 1 % der Versicherten verursachen 25 % der Gesamtkosten, 6
% der Versicherten verursachen etwa 50 % der Gesamtkosten. Ein Drittel der
Versicherten nimmt keinerlei Leistungen in Anspruch. (Quelle ist das selbe
Dokument, Seite 4)
Gruß
Stephan
--
....
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178715 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 22:20 |
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>Ohne Frage. Du hast seine Rechnung bezahlt; er weiß, daß Du eine gewisse
>Tendenz zur verschärften Nachfrage hast. Nachdem Zeit Geld ist, senkt
>das die Rentabilität.
es sei denn, er stellt mir das zusätzlich als "ausführliche beratung,
auch telefonsich - 10,72 EUR" in rechnung! :-(
>Ich könnte mir vorstellen, daß ein Arzt es nicht
>ungern sieht, wenn ein diskussionsfreudiger Patient ihn verläßt (selbst,
>wenn der Privatpatient ist).
vielleicht hätte es sich vorher überlegen sollen?
>Was nun? Beim Arzt nachfragen? Manche machen das. Ein Arzt ist
>allerdings gut beraten, sich mit den Textbausteinbriefen der
>Versicherung nicht groß auseinanderzusetzen. Bei Privatpatienten
>ist der Patient ist Vertragspartner, nicht die Versicherung.
ja, das ist ein fehler in diesem konstrukt!
>Ich als Versicherter möchte nicht, daß die Versicherung Zicken mit der
>Erstattung macht, sofern es sich um den versicherten Umfang handelt.
ich sagte auch: nur auf nachfrage und nur, wenn der patient seine PKV
zur unterstützung "ruft"!
>Darüberhinaus hat sie sich nicht ins Arzt-Patienten-Verhältnis
>einzumischen.
wenn ich es aber ausdrücklich möchte?
>Die Augen aufmachen. Mit Verstand die Rechnung lesen.
hallo? ich habe gesagt, daß er mir blut abgenommen hat und hat dann
sein ganzes labor "abchecken" lassen. :-(
woher soll ich wissen, was er bei der blutuntersuchung alles macht und
vorher feststellen (und verhandeln), was notwendig ist und was nicht.
>Davon abzurechnen wäre die Beitragsrückerstattung von wahrscheinlich 3
>Monatsbeiträgen.
erstes jahr nicht, dann 1 monatsbeitrag, dann 1,5 und dann 2 - soweit
ich mich erinnern kann.
>Im Jahre 2000 hättest Du in der GKV etwa 460 Euro Beitrag bezahlt (AG +
>AN, keine Beitragsrückerstattung, dafür nicht kleine Eigenanteile), im
>Jahre 2004 etwa 580. Das sind 5,9% Steigerung pro Jahr.
ich vergleiche hier aber nicht PKV mit GKV! mich interessiert auch
nicht sonderlich, was in der GKV passiert.
>Hm. Das ist ja deutlich günstiger! Willst Du nicht zur GKV wechseln?
nein. ich möchte lediglich, daß meine beiträge stabil bleiben - mehr
nicht.
>Als
>freiwilliges Mitglied nehmen die Dich sicher gern.
klar - ich zahle viel und verlange wenig. wer möchte nicht solche
kunden? aber deren konditionen gefallen mir nicht so sehr. :-)
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178716 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 22:11 |
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>Ein Spezialist kann pro Tag ca. 30 Rechnungen ernsthaft und
>sorgfältig prüfen.
kannst du mir bitte sagen, woher deine angaben stammen?
> Wenn du nun jede kleine Rechnung prüfen
>willst - wieviele Spezialisten brauchst du und wieviel kosten
>sie?
hm... vielleicht stimmt das - aber dann sollten sie wenigstens die
rechnungen prüfen, bei denen die patienten selbst "verdacht" schöpfen?
>Und wenn sie eine Rechnung um 10 Euro kürzen, kostet allein der
>Brief mit der Erläuterung mehr als 10 Euro.
das war nur ein beispiel.
>
>Anschließend ruft der Kunde an und beschwert sich. Dann muss
>jemand versuchen, dem Kunden die Kürzung zu erläutern. Kosten?
so wie du es schilderst, ist es quasi ein freibrief für die ärzte &
Co., die kassen (um kleine beträge) zu besche*ßen. :-(
weil es eh keinen gibt, der das prüft.
wäre's aber für die kassen nicht ohne weiteres möglich, die beiträge
jedes jahr zu erhöhen, dann würden sie schon mittel finden, um solchen
dingen vorzubeugen!
>Manche Kunden wenden sich dann an die Blöd-Zeitung. Die macht
>einen Aufmacher "Versicherung stellt sich bei Kleinkram an..."
und? wen juckt das?
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178717 ] |
Sa, 18 Dezember 2004 22:07 |
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>Das ist in den käuflichen Programmen wie Morgen und Morgen oder KV Pro
>hinterlegt. Die kosten aber monatlich allein 90 EUR Lizenzgebühr und sind
>somit für den Endkunden nicht interessant. Da bleibt Dir nur der Gang zu
>einem Makler, der so ein Programm einsetzt. Wenn es Dich aber wirklich
>interessiert, dann kannst Du mir eine Mail schicken, ich stelle Dir das
>dann mal zusammen.
danke! mail ist schon unterwegs.
--
mfg [X] <-- nail here for new monitor
gregor czempik
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| Re: Beitragserhöhungen / Hallesche [message #178725 ] |
Mo, 20 Dezember 2004 08:50 |
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Martin Gerdes wrote:
>>Ich hab schon einen Selbstbehalt von 550 Euro, Beitragsrückerstattung
>>gab es auch schon.
>
> Gibts die denn bei der GKV auch?
Ich glaub nicht, ich bin aber auch seit 2001 bei der Halleschen, also
privat versichert.
>>außerdem kommt es mir ja auch in erster Linie auf die besseren
>>Leistungen an.
>
> Warum fragst Du dann?
weil ich auch für eine gute Leistung nicht unnötig mehr bezahlen möchte,
als sie wert ist bzw. ich woanders für eine gleichwertige Leistung
bezahlen müsste.
> Man darf wohl davon ausgehen, daß die Gesundheitsbeiträge in den
> kommenden Jahrzehnten deutlich stärker steigen werden als die Inflation.
>
> Ich sehe keine realistische Möglichkeit, dem zu entkommen.
Da stimme ich dir zu, trotzdem möchte ich verhindern, ausgerechnet bei
einer der Kassen zu landen, wo diese Steigerung am stärksten ausfällt.
Daher mein Versuch, Erfahrungen anderer mit ihren Kassen zu erfragen.
Gruß,
Jens
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