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#1: Die MATRIX existiert!

Posted on 2003-08-10 20:17:04 by Robert - THX1138 - Born

Ein neues System zur lueckenlosen Erhebung und Verwaltung
persoenlicher Informationen ist in Florida entwickelt worden.

Quelle: <a href="http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/250052.html" target="_blank"> http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/250052.htm l</a>


Artikel
========

Die Matrix ist da
06. Aug 17:27

Ein neues System zur lueckenlosen Erhebung und Verwaltung persoenlicher
Informationen ist in Florida entwickelt worden. Es traegt den
anspielungsreichen Namen «Matrix».

Es ist im wirklichen Leben wie im Film: Ist die Matrix einmal da, gibt
es nirgendwo Zuflucht. Das fuerchten jedenfalls liberale Juristen und
Buergerrechtler in den USA angesichts der Plaene des Staates Florida -
regiert von Jeb Bush, dem Bruder des Praesidenten -, eine
Metasuchmaschine fuer persoenliche Informationen auf den Computern der
Sicherheitsbehoerden zu installieren.
Es soll, beteuern hochrangige Polizisten, nichts anderes koennen, als
Ermittler bisher auch konnten, allerdings deutlich schneller und
effizienter. Die Matrix, wie ihre Erfinder sie ernsthaft nennen, soll in
den Datenbanken der Justizbehoerden der US-Bundesstaaten sowie der
Bundesbehoerden und in «kommerziell verfuegbaren persoenlichen Daten»
(«Washington Post») gleichzeitig suchen koennen. Das Ziel: Lueckenlose
Profile aller erfassbaren Eigenschaften und Bewegungen einer Person,
minutenaktuell.
Wie viele aehnliche Ideen entstand jene fuer Matrix unter dem Eindruck
der Terroranschlaege vom 11. September. Ein Softwareunternehmen, Seisint
Inc. in Boca Raton, Florida, bot der Regierung die Entwicklung der
Suchmaschine an und machte sich - ohne Vertrag und ohne Bezahlung zu
fordern - gleich an die Arbeit, wie die «Washington Post» berichtet.
Seisint entwickelte die Suchmaschine «Who» (Wer), und Polizisten in den
ganzen USA waren begeistert. Die Bundesregierung unterstuetzte die
Entwicklung mit zwoelf Millionen Dollar, und zwoelf weitere
Bundesstaaten stehen bereit, ihre Daten ins System einzupflegen. Fuer
einen hochrangigen Polizeibeamten in Florida lag da nahe, das System
Matrix zu nennen: Multistate Anti-Terrorism Information Exchange.

Recherche vereinfacht
Die Matrix gilt deshalb als besonders attraktiv, weil keine Behoerde,
die sie nutzt, ihre Ermittlungsmethoden aendern muss. Sie erspart sich
mit Hilfe des Projekts mitunter tagelange Recherchen in Datenbanken, die
bislang alle ihre eigenen, separaten Zugaenge hatten. Matrix erschlieÃt
auf Knopfdruck alle Informationen aller Behoerden und privaten
Datensammlungen, die an das System angeschlossen sind. Das
Bundesministerium fuer Innere Sicherheit hofft daher, nach der gerade
beschlossenen Testphase moeglichst alle relevanten Datenbanken in den
USA in der Matrix zu vernetzen.
Von Fachdiensten und der Publikumspresse wird die Matrix als eine Art
Rasterfahndungs-Automatik beschrieben. So kann sie einem Beispiel
zufolge etwa den Namen und die Adresse jedes blonden Mannes
herausfinden, der zu einer bestimmten Zeit im Umkreis eines bestimmten
Ortes einen roten Pick-Up der Marke Ford fuhr.

Missbrauch befuerchtet
Datenschuetzer und Buergerrechtler sehen die Gefahr des Missbrauchs. Sie
lassen allerdings unausgesprochen, was offensichtlich ist: Matrix wird
den ueblichen Konkurrenzkampf unter den amerikanischen
Sicherheitsbehoerden, der sich auch auf den Austausch von Informationen
auswirkt, auf ein Minimum reduzieren. Eifersuechteleien waren im
Kongress-Bericht ueber den 11. September als ein Hauptproblem der
praeventiven Terrorbekaempfung angesehen worden.
Waehrend auch Datenschuetzer Terroristen gern weniger Freizuegigkeit
goennen, sehen sie jedoch auch, dass sich die lueckenlosen
Ueberwachungsmoeglichkeiten der Matrix auf jeden anderen ebenso
erstrecken, der aus welchem Grunde immer unauffindbar sein will.
Seisint Inc. hat inzwischen die erste Bezahlung vom Staate Florida
erhalten. Die Freigiebigkeit des Unternehmens zahlt sich auch sonst aus.
So veroeffentlichte die Firma Lobesbriefe des FBI, der
Einwanderungsbehoerde und des Secret Service, die ebenfalls mit Software
beschenkt worden waren. Und Unternehmensgruender Hank Asher hat es
nunmehr schriftlich, dass die beschenkten Behoerden kein Problem darin
sehen, dass gegen ihn vor einigen Jahren noch wegen Drogenverdachts
ermittelt worden war.

Es ist alles in der Matrix. (nz)
--
Robert Born - <a href="http://home.arcor.de/robert.born/" target="_blank">http://home.arcor.de/robert.born/</a>
&quot;Wir koennen zwar tun was wir wollen, doch wir koennen nicht wollen was wir wollen&quot; - Schopenhauer
Ein Namensvetter von mir schrieb in Page: <a href="http://www.moritzbormann.com/liter/rb/index.html" target="_blank">http://www.moritzbormann.com/liter/rb/index.html</a> :
&quot;Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken...&quot;

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